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Korg Pa4x Musikant - erster Eindruck [Beitrag #60268] Di, 28 Juni 2016 12:47 Zum nächsten Beitrag gehen
SteffenL ist gerade offline  SteffenL
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Hallo,

seit ca. 2 Wochen habe ich mein Pa4x Musikant 76 und wollte einfach mal einen kurzen Bericht über meine ersten Eindrücke abgeben.

Ich hatte vorher das Pa3xMusikant76, war damit auch recht zufrieden, aber - wie das bei "Spielkindern" so ist - kaum kommt was Neues raus, muss es her...

Bei den Vorführungen und kurzen Tests im Musikhaus war ich schon recht begeistert über den Klang des Pa4xMusikant. Richtig Freude kam allerdings auf, als ich es in vertrauter Umgebung über meine vertrauten Lautsprecher und Kopfhörer gespielt habe. Um es mal vorweg zu nehmen, für meinen Geschmack ist der Sprung von Pa3x nach Pa4x soundmäßig der größte, den Korg bisher hingelegt hat. Der gesamte Klang wurde meiner Ansicht nach verbessert. Das ganze Gerät klingt voller, wärmer, aber trotzdem in sich noch differenzierter und feiner, als das Pa3xMusikant.

Große Verbesserungen gab es für meinen Geschmack bei den Bässen und den Drums. Ich kenne viele Keyboards am Markt, aber ich habe noch nie so realistische Drums in einem Arranger gehört. Hut ab! Auch die Bässe - Kompliment an Korg.

Im Piano-Bereich gibt es ebenfalls besseres Material als vorher, die Gitarren-Abteilung wurde enorm aufgewertet, endlich kann man die Shadows so spielen, wie man es sich wünscht und es klingt nicht mehr nach losgelassenem Flitzebogen oder Wäscheleine. Wer die Dobro gebrauchen kann - klingt enorm realistisch, ebenso die Ukulelen. Saxofone, Klarinetten, Trompeten etc. waren früher schon gut, klingen auch jetzt hervorragend und teilweise frischer als vorher. Was ich nicht so ganz verstehe: Nach dem letzten Pa3xM- Update gab es im Trompeten-Bereich einige gute Performances, die findet man in dieser Form im Pa4x zum Teil nicht mehr. Streicher wurden verbessert, Solo-Synths ebenfalls, im Akkordeon-Bereich ist m.E. eine neue "steirische" dazu gekommen, meine, es waren früher nur fünf, jetzt sind es sechs. Synth-Pads klingen ebenfalls hervorragend. Die Orgel-Sounds z.T. auch, z.B. die Zugriegel-Orgel. Ansonsten ist bei den Presets auch vieles dabei, was gefällt, aber die "Entertainer-Orgeln" hätte man besser machen können, fand ich auch früher nicht sooo doll...

Der Style-Bereich wurde auch durch einige neue Styles ergänzt und aufgewertet. Klingt zum Teil sehr gut, aber wenn ich hier einen T5 daneben stelle, hat Yamaha in diesem Bereich immer noch eindeutig die Nase vorn, gerade im berühmt-berüchtigten "Dance-Schlager-Bereich", die Sachen gefallen mir bei Korg einfach zum Teil nicht. Aber das ist auch Geschmacksache. Andere finden vielleicht gerade diese Styles toll. Brauche die aber auch nicht soooo oft. Latin-Styles, Jazz-, Standards...mag ich zum Teil sehr gern, auch die Country-Sachen-klingen zum Teil sehr gut, für meinen Geschmack.

Ganz wichtig: Bei meinem Gerät "flanged" im TC Helicon nix, anscheinend war das Update vom Werk aus ordentlich installiert.

Ich weiß nicht, ob's an den neuen Wandlern liegt, aber auch der TC Helicon klingt für meinen Geschmack besser.

Aber es gibt für mich immer noch einen großen Wermutstropfen: Meine Midifiles....entweder bin ich zu blöd, aber ich kriege es kaum hin, dass ein (für einen T2 von d-o-o programmiertes) Midifile auf dem Pa4xM wirklich so richtig "klasse" klingt. Es klingt schon wesentlich besser als in früheren Generationen der Pa-Serie, aber verglichen mit den T-Geräten...eher schlecht. Ich versuche zwar schon, fast keine Midifiles mehr einzusetzen, aber so ganz gelingt es mir nicht. Also muss ich zur Zeit immer noch zwei Geräte mitschleppen, was ich absolut nicht will.

Ach so, noch etwas fällt mir ein: Die Midifile-to-Style-Funktion... habe ein paar Dinge ausprobiert, habe auch schon mal ein brauchbares Ergebnis erzielt (Style für "Einsamer Hirte", war Zufall, dass ich das ausgewählt habe), aber ganz oft klingt z.B. kein Bass-Sound. Wollte mir einen "Nikita-Style" basteln, kein Bass vorhanden. Kann man diese Funktion irgendwie beeinflussen?

Also, kurz und knapp: Pa4xM gefällt mir sehr gut, bis auf die Midifiles und einige Kleinigkeiten, wobei die Midifile-Sache keine Kleinigkeit ist und mich ins Grübeln bringt, wenn ich da keine Verbesserung erziele.

Ach so - das Display habe ich gar nicht erwähnt - ist auch klasse.
Aw: Korg Pa4x Musikant - erster Eindruck [Beitrag #60269 ist eine Antwort auf Beitrag #60268] Di, 28 Juni 2016 16:29 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Quantum ist gerade offline  Quantum
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Da ich beide Keys ( PA4XM und T5 ) habe, kann ich deine Ausführungen bestätigen.
Bin auch auf der Suche einem Tool mit dem sich T5 Midifiles mit gutem Ergebnis auf das aktuelle Korg Format konvertieren lassen.
Aw: Korg Pa4x Musikant - erster Eindruck [Beitrag #60271 ist eine Antwort auf Beitrag #60269] Di, 28 Juni 2016 21:26 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
musicman56 ist gerade offline  musicman56
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Hallo,

vielen Dank Steffen für deinen Bericht. Ich kann all das bestätigen, was du beschrieben hast. Der PA4 ist die geilste Kiste, die Korg je heraus gebracht hat. Darum rege ich mich auch oft so riesig auf, wenn jemand mit dem Teil nicht (richtig) umgehen kann, aber das ist ein ganz anderes Thema. Zum Problem Midifiles.

Ich bearbeite meine Midifiles schon sehr lange mit dem Optimizer von Midiland. Mit dem Ergebnis bin ich auch beim PA4 sehr zufrieden. Wie schon geschrieben, Drums, Bass und die Gitarren sind an einigen Stellen schon sehr verbessert worden. Damit ist erst mal ein gutes Fundament zur weiteren Bearbeitung bzw. Optimierung vorhanden.

Um das Potential voll ausschöpfen zu können, braucht man bei der Midi-Bearbeitung vollen Zugriff auf alle Sounds des Keyboards. Ansonsten ist das Ergebnis tatsächlich im direkten Vergleich zum Tyros nicht so gut. Ich habe zwar aktuell keinen Tyros am Start, aber ein Kollege war mit seinem T5 schon mal hier im Proberaum zu einem direkten Vergleich. Hierzu kann ich nur sagen, an die fertigen für den T5 optimierten Files kommt man soundmäßig immer ran, wenn man sich die Zeit dafür nimmt. Denn, am Anfang wird man schlichtweg von der Soundvielfalt erschlagen. Dementsprechend zeitaufwändig ist es, bis man die ersten 10-20 Titel im Kasten hat. Dann geht es allerdings schneller, weil man die Sounds die man sucht schneller findet. Dann macht auch der Revoicer richtig Sinn.

Allerdings hat der T5 an einigen wenigen Stellen die Nase vorne. Beispiel die Kastelruther-Sachen: Wenn da bei den Midifiles die beiden Bläserstimmen auf einem Midikanal liegen (eine Unsitte, ich weiß), dann kann man beim T5 hier prima das Sax und die Trompete trennen, was der PA4 technisch nicht kann. Da klingt der T5 dann um eine Ecke besser und auch manuell (also den Bläser-Part mit dem PA4 selber spielen) kommt man da nicht ran, weil man eben die beiden Bläser nicht trennen kann. Aber, das sind wie ich finde schon sehr spezielle Situationen. Im Allgemeinen muss sich der PA4 nicht hinter dem T5 verstecken. Jeder hat eben irgendwo seine Stärken und Schwächen. In diesem Beispiel ist es eben der im T5 konfigurierbare Bläsersatz.

Ein genereller Nachteil des PA4 ist, dass die speziell dafür angepassten Midifiles etwas rar sind. Doch dem Umstand kann man begegnen, indem man selber mit dem richtigen Werkzeug Hand anlegt. Was ich persönlich auch immer bevorzuge, denn ich will beim Gig nicht so klingen wie fast alle (Tyros-spielenden) Kollegen, ich möchte so klingen wie ich es haben möchte. Klar, das ist teilweise mit sehr viel Arbeit verbunden, aber jede Minute lohnt sich.

Ich kann auch gerne mal den Beweis dafür antreten: Schickt mir ein "optimiertes" Tyros-Midi, dann passe ich es für den PA5 an und poste hier das resultierende mp3-File.

Abgesehen davon bin ich der Überzeugung, dass Weniger manchmal Mehr ist. Darum weigere ich mich auch strikt, mp3-Playbacks (schlimmstenfalls sogar noch mit den Background-Vocals, welch ein Graus Mad ) einzusetzen. Wir sind doch keine DJ's und darum muss es nicht immer so perfekt wie das Original klingen. Musik darf (und soll) wenn sie nicht vom DJ kommt auch nach Live-Musik klingen. Und da wiederhole ich mich gerne: Für das Fundament aus Dums, Bass und Gitarrenbegleitung hat Korg beim PA4 viel getan.



Mit musikalischem Gruß
Otto - MusicMan56
Aw: Korg Pa4x Musikant - erster Eindruck [Beitrag #60272 ist eine Antwort auf Beitrag #60271] Di, 28 Juni 2016 23:12 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Woodstock ist gerade offline  Woodstock
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Moin,

das mit dem "keine Baß" könnte an der Spurbelegung der MIDI-Files liegen ( evtl. hat T5 da andere in Nutzung als PA4X ).

Man kann aber ja unter "Global - Mode Preferences - Song&Seq" einstellen, auf welchem Kanal die Melodie, die Drums und der Baß sich befinden.

Ich denke mal, daß das bei der "Umwandlung" berücksichtigt wird.

Der Baß ist hier Standardmäßig auf Kanal 2 eingestellt, da leigt beim Tyros aber m.W.n. Right2 bzw. Lower ( je nach Modell ).


Gruß aus Ostfriesland

PA4X Musikant, PKG-Update V 3.1.0

Woodstock, nicht der Ort, sondern Snoopys gelbes Hündchen Wink
Aw: Korg Pa4x Musikant - erster Eindruck [Beitrag #60273 ist eine Antwort auf Beitrag #60272] Di, 28 Juni 2016 23:53 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
blugmatz ist gerade offline  blugmatz
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Ort: Tholey
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Ich kann das gleiche bestätigen...die Kiste ist abgefahren gut, bis auf ein paar kleine Software Sachen die aber behoben werden können.
Ich hab den Musikant seit März und bin noch am erkunden, finde immer neues. Das mit den MIDI to style funktioniert super , bis auf die beschriebene Bass Wandlung. Aber den hat man aber auch schnell selbst eingespielt. Ist doch keine Hexerei bei dem topteil.
Ich hab vorher...abgesehen von den analogen Geräten damals, den Korg is40(war schon top für seine Zeit). Dann großer Sprung pa800 und jetzt wieder ...voll auf zufrieden den pa4 x Musikant . Kauf ich mir ein neues Auto und komm mit dem Bordcomputer nicht zurecht kann ich zwar fahren, aber irgentwas ist immer scheisse.
Hat Mann im Laufe der Jahre die Technik verfolgt ist Mann schon verblüfft was die immer draus machen.
Jammern auf großem Niveau ...Fernseher 60 Zoll für 6000 Euro kaufen und allein 300 Euro Stromkosten pro Jahr aber
Weißt du was früher ein Aufnahmestudio in dieser Qualität gekostet hätte?
Und jetzt hat man das alles in einen gerät.
Ich finde den Preis angemessen......is doch kein Fiat .
Radio gibt es schon billiger.


Korg Pa700 Musikant, H&K Lucas Nano, TC-Helicon VK, Casio MZX300, Ipad Air,
Aw: Korg Pa4x Musikant - erster Eindruck [Beitrag #60274 ist eine Antwort auf Beitrag #60268] Mi, 29 Juni 2016 12:01 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
SteffenL ist gerade offline  SteffenL
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Moinsen @all,

danke für eure Hinweise. Das mit dem Bass habe ich schon probiert, bei den Midifiles, die ich verwendet habe, liegt der Bass auf Track3, habe das auch in den Einstellungen geändert - hat aber erst mal nix genutzt. Werde es aber auch noch mal weiter probieren.

Noch eine Anmerkung: Ich spiele Korg seit dem Pa1x, hatte das Pa2x, den Pa500 Musikant, den Pa3xMusikant - aber jetzt passt es erstmals für mich wirklich so richtig gut. Und - ohne jemandem zu nahe treten zu wollen und wohlwissend, dass alles Geschmacksache ist - meiner Meinung nach hat Korg erstmals die Nase vor Yamaha. Die Y-Geräte sind top, gar keine Frage, aber wenn ich höre, was aus dem Pa4x in Sachen E-Pianos, Pianos, Trompeten und natürlich vor allem BASS & DRUMS rauskommt - das ist genial. Wenn jetzt noch einer vor der Kiste sitzt, der richtig spielen kann und singen kann, à la Dirk Lindemann oder Jürgen Sartorius - da kann man wirklich richtig Musik mit machen... Wink
Aw: Korg Pa4x Musikant - erster Eindruck [Beitrag #60281 ist eine Antwort auf Beitrag #60271] Do, 30 Juni 2016 09:58 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
wolfgang t ist gerade offline  wolfgang t
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musicman56 schrieb am Di, 28 Juni 2016 21:26

Beispiel die Kastelruther-Sachen: Wenn da bei den Midifiles die beiden Bläserstimmen auf einem Midikanal liegen (eine Unsitte, ich weiß), dann kann man beim T5 hier prima das Sax und die Trompete trennen, was der PA4 technisch nicht kann. Da klingt der T5 dann um eine Ecke besser und auch manuell (also den Bläser-Part mit dem PA4 selber spielen) kommt man da nicht ran, weil man eben die beiden Bläser nicht trennen kann. Aber, das sind wie ich finde schon sehr spezielle Situationen. Im Allgemeinen muss sich der PA4 nicht hinter dem T5 verstecken. Jeder hat eben irgendwo seine Stärken und Schwächen. In diesem Beispiel ist es eben der im T5 konfigurierbare Bläsersatz.



Hallo,
das verstehe ich wieder nicht, würde ich aber gerne. Also eine Trompete und ein Sax liegen in einem Midifile auf dem selben Kanal und können beim T5 getrennt wiedergegeben werden? Wie kann das funktionieren?

Gruß, Wolfgang


Herzliche Grüße
Wolfgang

Aw: Korg Pa4x Musikant - erster Eindruck [Beitrag #60282 ist eine Antwort auf Beitrag #60281] Do, 30 Juni 2016 10:47 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
musicman56 ist gerade offline  musicman56
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Hallo Wolfgang,

man kann im T5 einen Bläsersatz aus bis zu 4 Blasinstrumenten selber zusammenstellen. D.h. greifst du einen 4-stimmigen Akkord erklingt dann tatsächlich auf jeder Stimme ein eigenes Instrument. Soweit ich weiß, kann das kein anderes Keyboard. Das klingt dann - entsprechende Übung vorausgesetzt - absolut realistisch.

Nimmt man nur 2 Instrumente, in diesem Fall die Trompete als 1.Stimme und das Sax als 2. Stimme dann hat man den Orig. Kastelruther-Sound und kann das dann live 2-stimmig spielen.

Speichert man dann diesen Sound als User-Sound ab und weist man diesen dem entsprechenden Kanal des Midifiles zu, funktioniert das auch mit Midi.

Wie gesagt, ich habe selber keinen Tyros. Darum kenne ich leider nur das Grundprinzip. Wie das im Detail funktioniert, weiß ich leider nicht.

FYI mit dem Optimizer kann man das Problem (2 verschiedene Bläser auf einem Midikanal) für alle Keyboards lösen, indem man die Spur kopiert und dann in jedem Kanal jeweils entweder die Obernote oder die Unternote manuell raus löscht. Dann noch dem Sax etwas mehr Hall geben, damit es räumlich etwas in den Hintergrund tritt. So mache ich das. Dann klingt's sogar noch realistischer als mit dem Tyros, aber das ist dann schon ein bischen Handarbeit.


Mit musikalischem Gruß
Otto - MusicMan56

[Aktualisiert am: Do, 30 Juni 2016 10:49]

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Aw: Korg Pa4x Musikant - erster Eindruck [Beitrag #60283 ist eine Antwort auf Beitrag #60282] Do, 30 Juni 2016 11:38 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
wolfgang t ist gerade offline  wolfgang t
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musicman56 schrieb am Do, 30 Juni 2016 10:47
Hallo Wolfgang,

man kann im T5 einen Bläsersatz aus bis zu 4 Blasinstrumenten selber zusammenstellen. D.h. greifst du einen 4-stimmigen Akkord erklingt dann tatsächlich auf jeder Stimme ein eigenes Instrument. Soweit ich weiß, kann das kein anderes Keyboard. Das klingt dann - entsprechende Übung vorausgesetzt - absolut realistisch.



Hallo,
dann vermute ich kannst Du nur die Ensemble-Funktion am T5 meinen. Da können bis zu vier spezielle Ensemble-Sounds auf Left und Upper 1-3 gelegt werden. Greift man nun einen dreistimmigen Akkord spielt meinetwegen eine Trompete den höchsten Ton, eine Posaune den nächsten und eine Tuba den tiefsten Ton.
Klingt gut, z.B. wenn es in die klassische Ecke geht, funktioniert aber nur mit einigen speziellen Sounds.
Diese Einstellung lässt sich aber mit Sicherheit nicht auf einen Kanal in einem Midifile übertragen.

P.S. Habe gerade mal einen Blick in´s Referenzhandbuch geworfen, weil ich meinen Pa4x erst morgen bekomme, wenn nichts dazwischen kommt. Einen ähnliche schönen Effekt wirst Du erreichen, wenn Auto-Split 1 oder 2 am Pa4x eingestellt wird.

Auszug: AutoSplit1 If more than a single Upper Sound is in play, the Upper 1 Sound plays the
melody in mono, while the other Upper Sounds play the chord notes.
If only the Upper 1 Sound is in play, it plays polyphonically all the chord
notes.
AutoSplit2 Similar to AutoSplit1, but the Upper 1 Sound always plays the uppermost
note.


Dann sollte zu dem solo gespielten Sound rechts eine zweite Stimme ergänzt werden, je nach gegriffenem Akkord im Left-Bereich. Es sollten zwei verschiedene Sounds eingestellt werden (z.B. Trompete und Klarinette), ggf. auch im Panorama nach Bedarf einstellen.

Bei meinem jetzigen Keyboard klingt das teilweise herforragend und es sind alle Sounds nutzbar.

Gruß
Wolfgang




Herzliche Grüße
Wolfgang

[Aktualisiert am: Do, 30 Juni 2016 12:02]

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Aw: Korg Pa4x Musikant - erster Eindruck [Beitrag #60284 ist eine Antwort auf Beitrag #60283] Do, 30 Juni 2016 12:44 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
musicman56 ist gerade offline  musicman56
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wolfgang t schrieb am Do, 30 Juni 2016 11:38
...weil ich meinen Pa4x erst morgen bekomme, wenn nichts dazwischen kommt.
Dann drücke ich dir mal fest die Daumen, dass es klappt.

wolfgang t schrieb am Do, 30 Juni 2016 11:38
Einen ähnliche schönen Effekt wirst Du erreichen, wenn Auto-Split 1 oder 2 am Pa4x eingestellt wird.

Absolut richtig...aber halt leider nur "ähnlich schön". Schön wär's wenn man in einem neuen Setting die Polyphonie mal rausnehmen würde und dann jede Stimme nur monophon käme. Hoffen darf man ja ... Smile


Mit musikalischem Gruß
Otto - MusicMan56
Aw: Korg Pa4x Musikant - Ensemblevoices [Beitrag #60285 ist eine Antwort auf Beitrag #60284] Do, 30 Juni 2016 12:58 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
siebenhirter
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Hallo,
typische zwei-/dreistimmige Besetzungen mit char. Stimmenverteilung (zB OberKrainer mit Trompete/Klarinette) werden mit Ensemblevoices des T5 realisiert, indem Edit-Parameter der Clarinet für Part1 im Stereobild nach links und Trompete für Part2 nach rechts und mit "AssignHarmony/KeyAssign" auf 2VoiceIncremental-highestRetrigger" gelegt werden. Im zweistimmigen Satz hat damit die Klarinette die Oberstimme mit Priorität und wird zu keinem Zeitpunkt abreissen - die Trompete hat die Unterstimme (Beilage ensembl.txt).

Auch wenn dies von Yamaha im Frühling 2014 als Neuheit angepriesen wurde - das war nichts Neues, denn mit Pa-Keyboards sind solche Techniken schon seit langem realisierbar. Und auch ohne die Funktionen AutoSplit1/2, sondern allein durch TrackControls und die Möglichkeit Stimmen mit Mono/Poly/Mono-L/Mono-R und mit Panoramaaufteilung zu spielen.

Spielt man in einem Setting eine Stimme mit Mono-L und eine andere mit Mono-R, so ist damit die Polyphonie herausgenommen - jede der Stimmen wird auch nur monophon gespielt (egal ob mit oder ohne Autosplit1/2).

Ober- und Unterstimme sind leicht zu tauschen, wenn man die Stimmen umgekehrt verteilt. Für ein Oberkrainer-Trio ergänzt man die Sounds im Beispiel Clarinet/Trompete mit einem Polysound Akkordeon. Auch den zweistimmigen Kastenruther-Sound spielt man in einer vergleichbaren Qualität, wenn man dafür passende Einstellungen / Effekte wählt, entsprechend instrumentiert und TrackControls anwendet (Trompete Mono-R, Sax Mono-L).

In den Midifiles muß man dafür in den kopierten (duplizierten) Spuren auch nichts herauslöschen, denn Ober-/Unternote werden auch im Songmode durch TrackControls (Mono-R/Mono-L) zugeordnet (und in Performances/STS/Sb-Entries gespeichert).

Elmar Herz beschreibt dies zB in seiner HP im Artikel "StylePlay: TrackControls: zwei- und mehrstimmiges Spiel mit unterschiedlichen Sounds".

Nicht notwendigerweise sind die Poly/Mono-Einstellungen auch mit den Ensemblefunktionen kombinierbar - aber dafür sind nicht Autosplit1/2 sondern zB Oktave und Dual geeignet (wo die Stimmen1/2 nicht willkürlich erklingen/abreissen).

PS: Für einen vierstimmigen Satz kann man zusätzlich einen Kanal mit Midi-Loop zur Ansteuerung einer freien Soundgruppe (zB: Upper1 als Midi-Out Ch1 / Both / Poly; Acc5 als Midi-In Ch1 / External / Mono-Poly nach Bedarf) benutzen.
  • Anhang: ensembl.txt
    (Größe: 2.93KB, 211 mal heruntergeladen)


H e r z l i c h e G r ü ß e - siebenhirter -
Wissenswertes über Korg-Pa --> http:www.elmarherz.de

[Aktualisiert am: Do, 30 Juni 2016 20:56]

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Aw: Korg Pa4x Musikant - erster Eindruck [Beitrag #60286 ist eine Antwort auf Beitrag #60268] Do, 30 Juni 2016 21:56 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
ManfredS ist gerade offline  ManfredS
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Hallo Steffen,

danke für deine ersten Eindrücke deines neuen Instruments.
Dein Wermutstropfen "Midifiles" kann ich nicht nachvollziehen.
Warum soll ein für den Tyros 2 optimiertes File auf dem Pa4X genau so gut klingen?
Klingt denn ein Korg-optimiertes File auf dem Tyros?
Direkt vergleichen kann man doch nur ein GM-File auf beiden Instrumenten.
Otto hat es ja schon erwähnt, der Optimizer 8 hat den Pa4X in der Datenbank drin, d.h. mit dieser Software hat man direkt Zugriff auf sämtliche Sounds, und dann geht der Vorhang und die Sonne auf.

Grüße Manfred
Aw: Korg Pa4x Musikant - erster Eindruck [Beitrag #60289 ist eine Antwort auf Beitrag #60286] Fr, 01 Juli 2016 13:38 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
SteffenL ist gerade offline  SteffenL
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Hallo Manfred,

den Einwand finde ich gut - korg-optimierte Midifiles klingen auf dem Tyros2 tatsächlich nicht besonders.

Ansonsten, danke für den Tip mit dem Optimizer8, ich wurschtel noch mit der 5 durch die Gegend...
Aw: Korg Pa4x Musikant - erster Eindruck [Beitrag #60290 ist eine Antwort auf Beitrag #60289] Fr, 01 Juli 2016 13:51 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
SteffenL ist gerade offline  SteffenL
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Master of Music-Member
Aber nochmal zu der Problematik Midifile...

Ich habe jetzt für mich entschieden, in Zukunft alles ohne Midifiles zu spielen. Oder wegzulassen.

Ist ja im Prinzip so, wie wenn du ein richtig tolles Auto hast, und dich vom Chaffeur kutschieren lässt.

Kann manchmal ganz nett sein, aber auf Dauer wäre das für mich nix. Und so verhält es sich mit Midifiles...

Lass ich die ganze Zeit was abdudeln, mag das zwar ganz ok klingen, aber für mich persönlich ist es schöner, selber zu spielen.

Klingt dann zwar vielleicht nicht hundertprozentig wie das Original, aber das tut es mit Midifile auch nicht.
Aw: Korg Pa4x Musikant - erster Eindruck [Beitrag #60291 ist eine Antwort auf Beitrag #60290] Fr, 01 Juli 2016 14:08 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
musicman56 ist gerade offline  musicman56
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SteffenL schrieb am Fr, 01 Juli 2016 13:51
Ich habe jetzt für mich entschieden, in Zukunft alles ohne Midifiles zu spielen.

Thumbs Up Thumbs Up Thumbs Up
Leider sind Tasteninstrumente bei mir nur Zweitinstrument. Bin vom Hauptinstrument her Bassist. Mit dem Akkordeon komme ich klar, aber am Keyboard schwächelt bei mir die linke Hand. Darum reicht es eben nur für einfachere Titel und nicht für ein ganzes Repertoire. Mit 60 kann/möchte ich das auch nicht mehr lernen.

Aber, da sieht man mal wieder, wie verrückt die (Musiker-)Welt ist. Die einen können und wollen nicht, die anderen können und wollen, und dann gibts noch diejenigen die wollen und nicht können. Rolling Eyes

Jedenfalls Hut ab vor dieser Entscheidung Thumbs Up


Mit musikalischem Gruß
Otto - MusicMan56
Aw: Korg Pa4x Musikant - erster Eindruck [Beitrag #60292 ist eine Antwort auf Beitrag #60290] Fr, 01 Juli 2016 14:10 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
sökorg ist gerade offline  sökorg
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Master of Music-Member
@Steffen: Ganz nah am Original klingt nie nach Livemusik....guter Weg den Du gehst....Daumen hoch !

PA600 XMS-Deebach, JBL PRX 635, Soundcraft EFX8, Mikro von Beyerdynamic, Tyros 4 black,
Aw: Korg Pa4x Musikant - erster Eindruck [Beitrag #60293 ist eine Antwort auf Beitrag #60286] Sa, 02 Juli 2016 00:15 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
siebenhirter
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ManfredS schrieb am Do, 30 Juni 2016 21:56
.. schon erwähnt, der Optimizer 8 hat den Pa4X in der Datenbank drin, d.h. mit dieser Software hat man direkt Zugriff auf sämtliche Sounds, und dann geht der Vorhang und die Sonne auf ...


Um Midifiles mit Revoicing so aufzubereiten, daß man damit Direktzugriff auf sämtliche Sounds hat, geht ebenso einfach (und kostengünstiger), wenn man sich einmalig eine an das Zielgerät angepaßte Instrumentendefinition erstellt.

Diese wird von herkömmlichen Sequenzern zumeist erkannt und ist auch mit Freeware (zB PSRUti, Cakewalk 3.0 ..) so einsetzbar, daß man die Spuren der Midifiles mit den am besten dafür geeigneten Sounds ändern und abhören kann.


H e r z l i c h e G r ü ß e - siebenhirter -
Wissenswertes über Korg-Pa --> http:www.elmarherz.de
Aw: Korg Pa4x Musikant - erster Eindruck [Beitrag #60294 ist eine Antwort auf Beitrag #60293] Sa, 02 Juli 2016 09:24 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
musicman56 ist gerade offline  musicman56
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@Siebenhirter

Dein Hinweis bzw. deine Empfehlung ist interessant zu lesen, bringt mich aber unweigerlich dazu, mal einen Blick auf die Praxis zu werfen.

Cakewalk 3.0 ist in der kostenlosen Version ein DOS-Programm und zudem auch in der Professional-Version nur in englischer Sprache erhältlich. Der Anwenderkreis ist somit sehr stark eingeschränkt. Bitte korrigiere mich, wenn ich hier falsch liegen sollte.

Soundzuweisung bzw. Revoicing genannt: Dies ist lediglich bei der rudimentären Bearbeitung von Midifiles die Vorstufe zur Schaffung einer Grundlage für die weitere Bearbeitung und Anpassung. Hierzu gehört z.B. der Zugriff auf die DSP's, ein Kanal-Equalizer oder ein Drum-Editor bzw. Mixer. PSRUTI ist vom Funktionsumfang her mit einer Sequenzer-Software nicht vergleichbar, weil teilweise Funktionen nicht vorhanden sind, oder speziell an Yamaha-Keyboards angepasst sind. Und hier geht es doch wohl in erster Linie um Korg-Keyboards.

Versteh mich bitte nicht falsch. Ich schätze die Arbeit von Heiko sehr, aber Äpfel mit Birnen zu vergleichen wird der Thematik nicht gerecht.

Ein Wort noch zur Soundzuordnungs-Datei: Wer schon einmal eine solche Datei erstellt hat, weiß, welch mühselige Arbeit das ist. Wenn ich in dieser Zeit Musik mache und das damit verdiente Geld in ein vernünftiges Werkzeug zur Midi-Bearbeitung investiere, kommt unter'm Strich mehr dabei raus.

BTW Nur zur Erinnerung: Steffen ging es darum, seinen Tyros arbeitslos zu machen und durch den PA4-X zu ersetzen. Also nicht lediglich ein bischen an der Oberfläche der Midifilebearbeitung zu kratzen, sondern vielmehr ein vorzeigbares und in diesem Fall ein zum Tyros konkurrenzfähiges Ergebnis zu erreichen.

Beide oben genannten Programme sind in dieser Hinsicht jedenfalls als nicht zielführend einzustufen.

As always, only my 2 cents.



Mit musikalischem Gruß
Otto - MusicMan56
Pa4x Musikant - Midi nachbearbeiten [Beitrag #60295 ist eine Antwort auf Beitrag #60294] Sa, 02 Juli 2016 14:05 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
siebenhirter
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musicman56 schrieb am Sa, 02 Juli 2016 09:24
.. die genannten Programme sind in dieser Hinsicht jedenfalls als nicht zielführend einzustufen ...


Hallo Otto,
diese Einstufung halte ich für ein Vorurteil, denn betreffend Revoicing ist jede Sequenzersoftware dafür geeignet, die Instrumentenfiles verwendet - auch PSRUti und Cakewalk Prof 3.01 (Freeware von TwelveTone mit SequencerEngine 4.0) sind somit geeignet, den Spuren von Midifiles die am besten dafür erachteten Sounds zuzuordnen.

musicman56 schrieb am Sa, 02 Juli 2016 09:24

Cakewalk 3.0 ist in der kostenlosen Version ein DOS-Programm und zudem auch in der Professional-Version nur in englischer Sprache erhältlich. Der Anwenderkreis ist somit sehr stark eingeschränkt. Bitte korrigiere mich, wenn ich hier falsch liegen sollte.


Aber bitte gern, denn ich denke eher, daß nur ein eingeschränkter Anwenderkreis ein altbewährtes, mit allen wesentlichen Midifunktionen ausgestattetes Programm (wie Cakewalk) nicht auf jedem Windows-System lauffähig installieren kann. Mag aber sein, daß englische Bedienführung (File, Edit, View, Insert, Realtime, Open, Save, Channel usw) ein großes Problem darstellt, aber da frage ich mich, wie man dann überhaupt mit einem Pa4x zurechtkommt, wofür es keine deutschsprachigen Manuals gibt und in die Tiefe gehende Themen (wie der Import von sf2-Files) nicht sehr ausführlich beschrieben sind.

musicman56 schrieb am Sa, 02 Juli 2016 09:24

Soundzuordnungs-Datei: Wer schon einmal eine solche Datei erstellt hat, weiß, welch mühselige Arbeit das ist.


Es gibt Muster für Instrumentendefinitionen und sie werden pro Modell nur 1x erstellt - und man kennt sie (fast) so lange wie Midi - also seit dreissig Jahren. Sie zu erstellen ist kein Problem, sobald man einmal gelernt hat damit umzugehen. Das gilt für jedes Werkzeug, also auch für Software wie Cakewalk, PSRUti und jeden ins-Files geeigneten Sequenzer.

musicman56 schrieb am Sa, 02 Juli 2016 09:24

Ich schätze die Arbeit von Heiko sehr, aber Äpfel mit Birnen zu vergleichen wird der Thematik nicht gerecht.


Das Revoicing betreffend sind PSRUti und Cakewalk - auch die alte, auf Midifunktionen beschränkte, englische Version - ebensogut geeignet wie der grafisch eleganter wirkende Optimizer.

musicman56 schrieb am Sa, 02 Juli 2016 09:24
... Soundzuweisung bzw. Revoicing genannt: Dies ist lediglich bei der rudimentären Bearbeitung von Midifiles die Vorstufe zur Schaffung einer Grundlage für die weitere Bearbeitung und Anpassung. Hierzu gehört z.B. der Zugriff auf die DSP's, ein Kanal-Equalizer oder ein Drum-Editor bzw. Mixer. PSRUTI ist vom Funktionsumfang her mit einer Sequenzer-Software nicht vergleichbar, weil teilweise Funktionen nicht vorhanden sind, oder speziell an Yamaha-Keyboards angepasst sind. Und hier geht es doch wohl in erster Linie um Korg-Keyboards.


Speziell für Korg-Keyboards ist der Optimizer weniger gut als für Yamaha-Keyboards geeignet. Er ermöglicht keinen Zugriff auf die Parameter der DSPs, Kanal-Equalizer, Reverb, Chorus usw von KORG-Keyboards - damit ist er nach deiner Bewertung nur rudimentär zur Bearbeitung von korgspezifischen Midifiles geeignet.

Pa-Keyboards von Korg speichern oa Einstellungen im SysEx-Header von SMFs (bzw in den Globals als Songplay-Referenz), aber trotz mehrfachen Ersuchens wurden diese SysExs von Korg nicht publiziert.
Hr. Stoian (Optimizer) hat schon vor Jahren erwähnt, daß er Korg-SysExs nicht analysieren würde, um sie dann im Optimizer verfügbar zu machen - daher fehlen sie auch.

Grundsätzlich haben alle Sequenzer mit ins-Files einen Funktionsumfang, der für die Midi-Bearbeitung ebenso geeignet ist wie der Optimizer, denn auch sie enthalten alle Midi-Standard-Einstellungen (Volumes, Oktave, Solo, Mute, Controller usw).

musicman56 schrieb am Sa, 02 Juli 2016 09:24

Also nicht lediglich ein bischen an der Oberfläche der Midifilebearbeitung zu kratzen, sondern vielmehr ein vorzeigbares und in diesem Fall ein zum Tyros konkurrenzfähiges Ergebnis zu erreichen.


Erreicht man nicht allein durch Revoicing mit Optimizer, sondern durch weiterführende Bearbeitung von DSPs, Equalizer und der im SMF-Header abgelegten SysExs. Empfehlenswert ist es, sich für unterschiedliche SMF-Genres unterschiedliche Songplay-Preferences vorzubereiten, die man dann satz- oder blockweise als SysEx in SMFs einsetzen kann. Praxis im Umgang mit HexEditoren ist dabei von Vorteil, denn bequeme SW-Applikationen sind dafür nicht bekannt.

Wenn man fehlende Bearbeitungsmöglichkeiten der Parameter DSP, Equalizer usw als rudimentäre SMF-Bearbeitung und nur als Vorstufe zur Schaffung einer Grundlage für die weitere Bearbeitung und Anpassung erachtet, dann gilt das auch für den Optimizer, dem die Bearbeitung dieser Parameter (DSP,Equalizer) fehlt. Für die Bearbeitung des SMF-SysEx-Headers ist er ungeeignet.
*
musicman56 schrieb am Sa, 02 Juli 2016 09:24
.. wenn ich in dieser Zeit Musik mache und das damit verdiente Geld in ein vernünftiges Werkzeug zur Midi-Bearbeitung investiere, kommt unter'm Strich mehr dabei raus


Ein Werkzeug als vernünftig zu bewerten, entscheidet dessen Effizienz und Handlichkeit - ist also davon abhängig, ob und wie man damit persönlich zurechtkommt und wie man Zuverläßigkeit und Funktionalität im Gegensatz zu einer gefälligen Benutzeroberfläche bewertet.



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Aw: Pa4x Musikant - Midi nachbearbeiten [Beitrag #60296 ist eine Antwort auf Beitrag #60295] Sa, 02 Juli 2016 15:27 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
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@Siebenhirter

Einige deiner Aussagen sind nicht richtig. Vielleicht ziehst du ja mal in Erwägung deinen Kenntnisstand hinsichtlich der Möglichkeiten des MO etwas aufzufrischen. Doch das nur am Rande, denn darum geht es hier nicht. Jeder ist von der Software die er einsetzt überzeugt. Wenn du glaubst, du bekommst mit den beiden von dir genannten Programmen ein mit dem Tyros konkurrenzfähiges Ergebnis, dann möchte ich dir diesen Glauben nicht nehmen.


Mit musikalischem Gruß
Otto - MusicMan56
Aw: Pa4x Musikant - Midi nachbearbeiten [Beitrag #60299 ist eine Antwort auf Beitrag #60296] Sa, 02 Juli 2016 22:48 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
siebenhirter
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musicman56 schrieb am Sa, 02 Juli 2016 15:27
.. deinen Kenntnisstand hinsichtlich der Möglichkeiten des MO etwas aufzufrischen


Hallo Otto,
wie aus beiliegender Benutzeroberfläche des Mo8 ersichtlich, scheint mein Kenntnisstand aktuell zu sein. Selbst wenn man zwischenzeitlich endlich auch die relativ wenig aufwändige und längst fällige Equalizereinstellungen im Mo8 realisiert hat, fehlt doch zur Gänze die Bearbeitung von DSPs der Pa-Keyboards.
**
musicman56 schrieb am Sa, 02 Juli 2016 15:27
..
Doch das nur am Rande, denn darum geht es hier nicht. Jeder ist von der Software die er einsetzt überzeugt

**
Worum es dir geht ist nicht nachvollziehbar - mir ist jedenfalls nicht wichtig von irgendeiner eingesetzten Software überzeugt zu sein, sondern deren Zuverläßigkeit und Funktionalität sinnvoll einsetzen zu können.
**
musicman56 schrieb am Sa, 02 Juli 2016 15:27
..
wenn du glaubst, du bekommst mit den beiden von dir genannten Programmen ein mit dem Tyros konkurrenzfähiges Ergebnis, dann möchte ich dir diesen Glauben nicht nehmen

**
Praktische Erfahrung hat nichts mit Glauben zu tun.

Die Aussage, daß man an die für den T5 optimierten Files soundmäßig immer ran kommt, sofern man sich dafür Zeit nimmt, stammt nicht von mir, sondern von dir. Sie ist ebenso unbestritten wie die Meinung, daß man dafür bei der Midi-Bearbeitung vollen Zugriff auf alle Sounds des Keyboards braucht.

Betreffend konkurrenzfähigem Ergebnis geänderter SMFs ist aber am Mo8 nichts zu finden, was nicht mit Sequenzersoftware und ins-Files auch realisierbar ist. Dafür wurden die beiden Freeware-Programme nur beispielhaft für x-beliebige Sequenzer aufgezählt - mit Glaubensfragen hat das aber wie oa absolut nichts zu tun.

Deine abwertenden Beurteilungen, jede andere Software würde nur ein bißchen an der Oberfläche der Midi-Bearbeitung kratzen und wäre als nicht zielführend einzustufen, ist nicht richtig.

Deiner Meinung entsprechend, jeder sei von der von ihm eingesetzten Software überzeugt, möchte ich dir im Gegenzug deinen Glauben an den von dir bevorzugten Mo8 auch nicht nehmen.

Unabhängig von Glaubensfragen kann man SMFs jedenfalls nicht nur mit dem Optimizer8 korgspezifisch anpassen, sondern auch - wie beispielhaft angeführt mit Freeware wie PSRUti und altbewährtem Cakewalk.

Dies als Information für interessierte Forumsmitglieder einzubringen - darum gehts mir.

  • Anhang: MO8.jpg
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  • Anhang: MO8-Tyr5.jpg
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icon13.gif  Aw: Korg Pa4x Musikant - erster Eindruck [Beitrag #60300 ist eine Antwort auf Beitrag #60268] So, 03 Juli 2016 15:16 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
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Was hier unter dem Titel
"Korg Pa4x Musikant - erster Eindruck"
jetzt diskutiert wird, hat nichts damit zu tun und
man sollte dafür einen neuen Thread aufmachen.
Aw: Korg Pa4x Musikant - erster Eindruck [Beitrag #60301 ist eine Antwort auf Beitrag #60300] So, 03 Juli 2016 17:57 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
siebenhirter
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d5c4f3 schrieb am So, 03 Juli 2016 15:16
.. Was hier unter dem Titel
"Korg Pa4x Musikant - erster Eindruck" jetzt diskutiert wird, hat nichts damit zu tun und man sollte dafür einen neuen Thread aufmachen.


Hallo Josef,
danke für deinen Vorschlag - er wäre auch bemerkbar, wenn du ihn in Normalschrift formatiert hättest.

Wer nach seinem ersten Eindruck mit dem Pa4x dessen Midifiles nicht so hinkriegt, daß sie so richtig "klasse" klingen, benötigt für die Nachbearbeitung und Optimierung der SMFs Software mit vollem Zugriff auf alle Sounds des Pa4x - wurde von Otto zu diesem Thema mitgeteilt, hat also mit dem Titel zu tun.

Dafür gut geeignet ist der Optimizer8 - einfach zu bedienen und effizient einsetzbar. Weniger komfortabel kann man dafür auch jede Sequenzer-Software mit Instrumentendefinitionen einsetzen - auch Freeware, wie zB PSRUti und Cakewalk 3.0/3.1 - das waren weitere Informationen zu diesem Thema, hat ebenfalls mit dem Titel zu tun.

Die Notwendigkeit zur Eröffnung eines eigenen Threads für diese Infos ist mE nicht erkennbar, außer man möchte EU-konform reglementieren, ob und wer und welche Infos zu einem Thread erstellt werden dürfen, bzw in welchem Maß sie zum Titel passen müssen und in welche Richtung sich die Diskussion verlagern darf.



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[Aktualisiert am: So, 03 Juli 2016 18:12]

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Aw: Korg Pa4x Musikant - erster Eindruck [Beitrag #60302 ist eine Antwort auf Beitrag #60301] So, 03 Juli 2016 19:26 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
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....hat wirklich absolut nichts mehr mit dem ersten Eindruck zu tun, sondern eher immer das letzte Wort zu haben. Denke es ist jetzt mehr als ok Evil or Very Mad

PA600 XMS-Deebach, JBL PRX 635, Soundcraft EFX8, Mikro von Beyerdynamic, Tyros 4 black,
Aw: Korg Pa4x Musikant - erster Eindruck [Beitrag #60303 ist eine Antwort auf Beitrag #60302] So, 03 Juli 2016 22:47 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
siebenhirter
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sökorg schrieb am So, 03 Juli 2016 19:26
.. immer das letzte Wort zu haben ..

Zu jedem der im Thread "ersten Eindruck des Pa4x" hier angesprochenen Themen, wie zB
- mehrstimmiges Spiel mit dabei unterscheidbaren Einzelstimmen und
- Revoicing zur korgspezifischen Verbesserung von SMFs
könnte man einen Thread eröffnen oder sogar jeweils einen Workshop starten, um zu erfahren, mit welchen Einstellungen und Tools man die beim T5 vermutete höhere Qualität von Ensemblevoices und SMFs mit Pa-Keyboards realisiert.

Wenn man aber - wie im Thread "Allgemeine Frage das Forum betreffend" erwähnt - keine fachlich anspruchsvollen Fragen stellt und Antworten als störende Rechthaberei einstuft, bedauere ich meine Stellungnahme zu diesem Titel.


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[Aktualisiert am: So, 03 Juli 2016 22:53]

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Aw: Korg Pa4x Musikant - erster Eindruck [Beitrag #60304 ist eine Antwort auf Beitrag #60303] Mo, 04 Juli 2016 08:26 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
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Aw: Korg Pa4x Musikant - erster Eindruck [Beitrag #60305 ist eine Antwort auf Beitrag #60268] Mo, 04 Juli 2016 11:42 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
wolfgang t ist gerade offline  wolfgang t
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Nicht das der SteffenL noch eine tolle Sache an seinem Pa4x entdeckt, was man dann womöglich als zweiten Eindruck einstufen könnte.
Wohin dann damit? Rolling Eyes

[Aktualisiert am: Mo, 04 Juli 2016 11:42]

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icon13.gif  Aw: Korg Pa4x Musikant - erster Eindruck [Beitrag #60306 ist eine Antwort auf Beitrag #60268] Mo, 04 Juli 2016 12:21 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
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Da habe ich mit meinem Posting genau das Gegenteil erreicht und weiss nun, dass ich in diesem Thread mit "ersten Eindrücken" wahrscheinlich nicht mehr zu rechnen habe und werde mich zurückhalten.
Aw: Korg Pa4x Musikant - erster Eindruck [Beitrag #60307 ist eine Antwort auf Beitrag #60305] Mo, 04 Juli 2016 13:57 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
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wolfgang t schrieb am Mo, 04 Juli 2016 11:42
Nicht das der SteffenL noch eine tolle Sache an seinem Pa4x entdeckt, was man dann womöglich als zweiten Eindruck einstufen könnte.
Wohin dann damit? Rolling Eyes

Nun, das Thema ist abgedriftet, weil sowohl Steffen als auch Quantum das leidige Problem mit den Midifiles angesprochen haben. Steffen hat sich ja zwischenzeitlich für den Einsatz von Styles entschieden, was weder für viele andere User und - so wie ich vermute - auch für ihn das Problem nicht vollständig löst. Es ist schlichtweg Tatsache, dass titelbezogene Styles und korgspezifische Midis von den großen etablierten Herstellern etwas stiefmütterlich behandelt werden. Also muss man willens und fähig sein, selbst Hand an zu legen.

Wenn man sich das erste mal außerhalb des mitgelieferten Songbooks bewegt, dann kommt eben diese Hersteller-Problematik zum Vorschein. Langjährige Korg-User wissen wie sie damit umgehen müssen. Für Interessenten hat Korg im PA4 wieder einen kleinen Schritt nach vorne gemacht. Standard-Styles und Standard-Midis im GM-Format klingen ohne Bearbeitung wieder etwas besser (erster Eindruck), aber an die Tyros-Optimierten-Files und Styles kommt man damit nicht ran. Für die Midibearbeitung gibt es die erforderlichen Werkzeuge, aber für die Styles ist zumindest mir nichts bekannt. Mit titelbezogenen Styles für den PA4 sieht es also für den Styleplayer ziemlich mau aus. Wobei dieser Sachverhalt eigentlich nicht mehr zum "ersten Eindruck" gehört, sondern eher zum "zweiten".

Aber das fällt jetzt schon in die Kategorie Wortklauberei. Aus meiner Sicht kann ich jedenfalls guten Gewissens sagen, dass mich auch der zweite Eindruck vom PA4 nicht enttäuscht hat. Im Gegenteil, je mehr ich mit dem Key spiele (mittlerweile 20+ Gigs) umso wohler fühle ich mich mit dem Teil.


Mit musikalischem Gruß
Otto - MusicMan56
Aw: Korg Pa4x Musikant - erster Eindruck [Beitrag #60308 ist eine Antwort auf Beitrag #60268] Mo, 04 Juli 2016 18:35 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
wolfgang t ist gerade offline  wolfgang t
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Hallo,
ich wollte keine Wortklauberei betreiben, sondern eigentlich war mein letzter Beitrag eher ironisch gemeint. Beim Y-Forum erlebe ich das auch häufig, dass es manchmal schwer ist, exakt bei einem Thema zu bleiben.

Übrigens....das mit dem Pa4x M hat mit Glück geklappt letzten Freitag. Gegoogelt, ein Anruf letzten Mittwoch und allerdings insgesamt ca. 450 km nach Walldorf gefahren, was mich jedoch nicht gestört hat.






Herzliche Grüße
Wolfgang

Aw: Korg Pa4x Musikant - erster Eindruck [Beitrag #60309 ist eine Antwort auf Beitrag #60308] Mo, 04 Juli 2016 18:44 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
musicman56 ist gerade offline  musicman56
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@Wolfgang und...wie isses? (ich mein das Gefühl mit dem Neuen)

Mit musikalischem Gruß
Otto - MusicMan56
Aw: Korg Pa4x Musikant - erster Eindruck [Beitrag #60310 ist eine Antwort auf Beitrag #60309] Mo, 04 Juli 2016 19:34 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
wolfgang t ist gerade offline  wolfgang t
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Eine Quälerei ist das.......weil ich nicht richtig ran kann an den Musikant. Muss nämlich noch einiges für den T fertigstellen.

Für den Korg ist jedoch schon der Urlaub reserviert, der aber natürlich nicht ausreichen wird.

Bis jetzt kenne ich nur einige Sounds flüchtig.

Was ich aber weiß ist folgendes; Ich hatte immer die Klappe aufgerissen und gesagt, dass Audio-Styles absoluter Quatsch sind, wenn ein Instrument vernünftige Drum-Sounds hat.
Nach dem Testen der Bässe und der Drums hat es Peng gemacht und alle Bedenken, die doch mal aufkamen hatten sich wieder verflüchtigt Very Happy


Herzliche Grüße
Wolfgang

Aw: Korg Pa4x Musikant - erster Eindruck [Beitrag #60311 ist eine Antwort auf Beitrag #60268] Di, 05 Juli 2016 13:14 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
SteffenL ist gerade offline  SteffenL
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Tag allerseits,

ich kann mittlerweile was zum zweiten Eindruck beisteuern:

Noch besser als der erste. Gestern ist mein Tyros 2 zu den Kleinanzeigen gewandert, ich glaube, ich habe mein Yamaha-Trauma überwunden! Wink

Quatsch, dummes Zeug - die Geräte der angesprochenen Konkurrenz sind top. Aber erstmals habeich das Gefühl, ich brauche kein zweites Keyboard mehr. Höchstens noch einen Kronos mit Klaviertasten...Smile
Aw: Korg Pa4x Musikant - Ensemblevoices [Beitrag #60325 ist eine Antwort auf Beitrag #60285] Mi, 06 Juli 2016 14:14 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
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siebenhirter schrieb am Do, 30 Juni 2016 12:58
Auch wenn dies von Yamaha im Frühling 2014 als Neuheit angepriesen wurde - das war nichts Neues, denn mit Pa-Keyboards sind solche Techniken schon seit langem realisierbar. Und auch ohne die Funktionen AutoSplit1/2, sondern allein durch TrackControls und die Möglichkeit Stimmen mit Mono/Poly/Mono-L/Mono-R und mit Panoramaaufteilung zu spielen.

Nun, es gibt schon einen deutlichen Unterschied, denn es sind Humanize-Funktionen enthalten, welche sich auf Timing und Pitch auswirken.
Ist ein bisschen vergleichbar mit dem Unterschied eines aktuellen TC Helicon und eines 10 Jahre alten.



Mit besten Grüßen
Ronny
Keyboards Korg PA 900 Musikant
und Y***** PSR S970 mit Entertainer
Aw: Korg Pa4x Musikant - Ensemblevoices [Beitrag #60344 ist eine Antwort auf Beitrag #60325] Do, 07 Juli 2016 12:11 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
siebenhirter
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Hallo Ronny,
Unterschiede gibt es schon durch die Art/Anzahl verwendeter Parameter und durch die anwenderfreundliche Auswahl von Ensemble-Presets, Spielparameter, Key-Assign-Typen.

Angekündigt wurde das Ensemble-Spiel mit eigenständigen, in einem mehrstimmigen Satz erkennbare Melodielinien jedoch so, als hätte man mit dem Tyros5 eine neue Technik erfunden, die es so noch nie gegeben hätte - die Technik der Verteilung von Sounds in einem mehrstimmigen Satz ist aber nicht neu.

Pitch und Timing von Einzelstimmen (Humanize) individuell oder mit Zufallsgenerator zu ändern, macht die Musik kaum besser, sodaß man zumindest beim direkten Spiel das "Timing" ausschalten (auf Null setzen) wird, während man für ein natürlich klingendes Ensemble variierte Einschwingphasen mit AttackPitchRange/-AdjustTime einsetzen wird.


H e r z l i c h e G r ü ß e - siebenhirter -
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Aw: Korg Pa4x Musikant - Ensemblevoices [Beitrag #60358 ist eine Antwort auf Beitrag #60344] Fr, 08 Juli 2016 21:52 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
1-Mann-Band-Berlin ist gerade offline  1-Mann-Band-Berlin
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siebenhirter schrieb am Do, 07 Juli 2016 12:11
Pitch und Timing von Einzelstimmen (Humanize) individuell oder mit Zufallsgenerator zu ändern, macht die Musik kaum besser, sodaß man zumindest beim direkten Spiel das "Timing" ausschalten (auf Null setzen) wird, während man für ein natürlich klingendes Ensemble variierte Einschwingphasen mit AttackPitchRange/-AdjustTime einsetzen wird.


Mich haben die Ensemble-Voices nicht so vom Hocker gehauen. Entweder war der Effekt nicht zu merken oder es klang nach Schüler-Orchester.
Ich bereue nicht, lieber ein Korg PA 900 zu haben zu meinem PSR, statt das große yapanische Keyboard.


Mit besten Grüßen
Ronny
Keyboards Korg PA 900 Musikant
und Y***** PSR S970 mit Entertainer
Aw: Korg Pa4x Musikant - erster Eindruck [Beitrag #60359 ist eine Antwort auf Beitrag #60268] Sa, 09 Juli 2016 06:45 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Volos63 ist gerade offline  Volos63
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Guten Morgen zusammen!
Endlich hab ich ihn auch bekommen den Pa4xMusikannt!😂
Das macht so ein Spaß das Teil, klasse !
Klanglich voll begeistert! Viel Arbeit ist es aber meine ganzen Songs vom Pa3x wieder ins Songbook zu kriegen (neue Klänge anpassen😂)
Das dauert wohl noch was! Macht aber Spaß!!

Die Bedienung hat sich ja kaum verändert, hab fast alles schnell wieder gefunden!
Die einzigen Sounds die mir nicht so gefallen sind die Chöre! Der Sound Didapatu oder so!???😁😁
Wofür braucht man den denn?😂Egal !
Die Gitts Sounds, Hammer, Orgel, Brass , Sax,Arkordeon,super!!!

Kann mir mal einer beschreiben wie ich die vorgegebenen Set Listen löschen kann?
Da bin ich noch nicht hintergestiegen😂

Wünsche allen viel Spaß mit dem Superteil🎹🎹🎹🎹👍👍👍👍
Aw: Korg Pa4x Musikant - erster Eindruck [Beitrag #60472 ist eine Antwort auf Beitrag #60268] Fr, 29 Juli 2016 22:02 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
GerdH ist gerade offline  GerdH
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Hallo!

Der Pa4X Musikant ist wirklich toll. Das mit den Midifiles in Style umwandeln, funktioniert bei mir auch nicht richtig. Der Bass fehlt.
Das Touch Display hat auch manchmal Macken. Muß öfters drauf klicken z.B. bei der Set List bis die Liste endlich öffnet.
Vielleicht tippe ich da falsch darauf?

Gruß Gerd
Aw: Korg Pa4x Musikant - erster Eindruck [Beitrag #60473 ist eine Antwort auf Beitrag #60472] Sa, 30 Juli 2016 10:20 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
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GerdH schrieb am Fr, 29 Juli 2016 22:02
Das Touch Display hat auch manchmal Macken. Muß öfters drauf klicken z.B. bei der Set List bis die Liste endlich öffnet.
Vielleicht tippe ich da falsch darauf?

Wie kann man falsch auf ein Display tippen? Eigentlich unmöglich. Also liegt nahe, dass das Display eine Macke hat. Öfter drauf klicken oder ähnliches Verhalten ist bei meinem PA4-Display jedenfalls nicht nachvollziehbar. Im Gegenteil, mir ist es anfangs gelegentlich passiert, dass ich eine Aktion ausgelöst habe, die ich gar nicht wollte, so empfindlich reagiert das Display. Allerdings gewöhnte ich mich schnell daran, weil man die Empfindlichkeit von den Smartphones gewohnt ist.


Mit musikalischem Gruß
Otto - MusicMan56
Aw: Korg Pa4x Musikant - erster Eindruck [Beitrag #60475 ist eine Antwort auf Beitrag #60473] Sa, 30 Juli 2016 15:44 Zum vorherigen Beitrag gehenZum vorherigen Beitrag gehen
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musicman56 schrieb am Sa, 30 Juli 2016 10:20
GerdH schrieb am Fr, 29 Juli 2016 22:02
Das Touch Display hat auch manchmal Macken. Muß öfters drauf klicken z.B. bei der Set List bis die Liste endlich öffnet.
Vielleicht tippe ich da falsch darauf?

Wie kann man falsch auf ein Display tippen? Eigentlich unmöglich. Also liegt nahe, dass das Display eine Macke hat. Öfter drauf klicken oder ähnliches Verhalten ist bei meinem PA4-Display jedenfalls nicht nachvollziehbar. Im Gegenteil, mir ist es anfangs gelegentlich passiert, dass ich eine Aktion ausgelöst habe, die ich gar nicht wollte, so empfindlich reagiert das Display. Allerdings gewöhnte ich mich schnell daran, weil man die Empfindlichkeit von den Smartphones gewohnt ist.



Das Problem mit dem Tippen ist nur auf der Songbook Seite (die Set-Liste mag nicht gleich erscheinen)
Bei allen anderen Funktionen klappt es bestens mit dem Display
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