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Notenanzeige Smartphone/Tablet/Laptop [Beitrag #55402] Do, 24 April 2014 15:40 Zum nächsten Beitrag gehen
siebenhirter
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Interesse an externer Notenanzeige mit Windows-Onboardtools[ 13 Stimmen ]
1. Interesse vorhanden 13 / 100%

Notenanzeige Smartphone/Tablet praxistauglich?

Hallo,
telefonieren, SMS senden, Internet-surfen, Navigieren (Google-Maps), Google-Street, Tethering, fotografieren, filmen - dafür werden Smartphones/iPhones verwendet - und für Spiele, Facebook und Twitter.

Ein Keyboard mit einem Smartphone/iPhone zu ergänzen, um damit Musik am Keyboard abzuspielen oder sich Noten auf einem winzigen Display anzeigen zu lassen - das ist auch möglich, aber nicht praxistauglich.

Tablets mit Displaygrößen ab 12" sind eher praxistauglich, mit dem Manko der Befestigung (hinlegen, hinstellen, separaten Ständer, Saughalter ?).

Soll ein Pa-Keyboard mit einem Tablet benutzt werden, dann ist zunächst die Frage nach dem Betriebssystem des Tablets (iOS/Apple, Android/Google, Windows/Microsoft) unerheblich. Pa-Keyboards senden und empfangen Midi-Commands über Midi-Out/Midi-In - damit haben die Tablets mit iOS, Android und Windows auch kein Problem.

Das Problem liegt bei komfortablen Applikationen und bei Korgs Songbook. Solange das Songbook keine Songbook-Nr in Form eines NRPN sendet, solange ist kein automatisiertes Anzeigen am Tablet möglich. Darauf hat Jürgen (Forumsuser Midischorsch) in seinen Beiträgen zu "Steuerung Noten am iPad" schon 2012 hingewiesen.

Warum sich NRPN-Befehlen zur Sb-Umschaltung besser als Program-Changes eignen, wurde in diesem Beitrag auch erklärt!

Das Versenden eines Mididummy-Befehles ist nur im Songplay-Mode möglich, bei Selektion eines Sb-Eintrages im Styleplay-Mode wird kein SMF gestartet wird (also auch nicht praxistauglich).

Der umgekehrt Weg - die Auswahl eines Songs/einer Songbookeintragung am Tablet - hat schon immer funktioniert, denn Songbook-Eintragungen von Pa-Keyboards sind über NRPN umschaltbar und wer nicht mit dem Songbook arbeitet, kann seine Styles und Performances über Program-Changes per Tablet wechseln. Dafür reichen Onboard-Werkzeuge eines einfachen alten Laptops, um die SB-Eintragung des Pa-Keyboards umzuschalten und zugleich die Anzeige von Noten oder Texten über einen PDF-Viewer des Laptops zu starten. Mit einem Windows-Tablet - auf dem der Songbook-Editor von Korg installierbar ist - wird die Auswahl natürlich komfortabler als am Keyboard eines Laptops.

Vorteil der Korg-Software Songbook-Editor: die am Pa-Keyboard durchgeführten Änderungen des Songbooks muß man nicht zusätzlich auch am Laptop/Tablet durchführen - wie dies mit iPad-Lösung Songbook+ der Fall wäre.

Natürlich sollte auch der Songbook-Editor soweit verbessert werden, damit die Auswahl des Songbook-Eintrages mit einem Touch oder Doppelklick automatisch die NRPN über Midi sendet und auch die Anzeige des PDF-Viewers startet.

Der neue Songbook-Editor v1.5 hat zwar erweiterte Kompatibilität, wichtiger wäre das Dropdown-Menue um die Funktion "Start Sel.No" zu erweitern, damit die entsprechende NRPN (oder SysEX) zu senden und ein Script zu starten, um die Anzeige des Pdf-Viewers zu aktualisieren.

Es liegt an Korg, ob man Pa-Keyboards mit geringfügigem Aufwand um die Funktionalität der automatischen oder/und ferngesteuerten Notenanzeige erweitern möchte.

Da wäre zunächst das Songbook so zu erweitern, daß es bei Select bzw. NextEntry einen PrgChg, bzw NRPN oder Sysx über Midi sendet - am besten wahlfrei, pro Sb-Eintrag editierbar, um unterschiedliche Display-Software bedienen zu können. Damit müßte kein externer Monitor/Tablet/iPad per Maus/Touch/Tastatur bedient werden.

Noch einfacher wäre die geringfügige Software-Änderung am Songbook-Editor, um eine Auswahl des Sb-Eintrages zu ermöglichen und parallel dazu eine Miniprozedur zu starten.

Folgende Meldung geht jedenfalls am Thema vorbei, zumindest ist es keine Innovation:
QUOTE FROM http://www.korgpa.com/ Pa900 OS 1.10 Released - The new operating system for the Pa900, now enabling communication with iPad/Android tablets.
Warum: weil Kommunikation mit iPad und Android-Tablets mit jedem Pa-Keyboard schon immer ab dem Moment möglich war, ab dem diese Tablets midifähig waren.

***

Wie es mit einem einfachen Windows-Laptop ohne zusätzliche Software (nur Onboard-Tools, Freeware PDF-Viewer, Irfan-Midi-Player) funktionieren soll, um ein externes Display mit dem Notenblatt oder dem Songtext (oder beiden) zu starten und gleichzeitig im Pa-Keyboard das Songbook umzuschalten, bin ich gerne bereit zu dokumentieren. Dafür sollte aber regeres Interesse als gewohnt vorhanden sein, denn die Funktionsbeschreibung ist zeitaufwändig und wesentlich schwieriger und als das Arbeiten mit den gewohnten Windows-Onboard-Tools. Geringfügige PC-Kenntnisse sind zudem vorteilhaft, um zB eine dreizeilige Textdatei anzulegen und anschließend von xxx.txt in xxx.bat oder xxx.vbs umzubennen oder Dateien in dem Ordner zu speichern, wo er benötigt wird. Man sollte auch selbst überprüfen können, wie der PC-Midiplayer mit der Außenwelt über Midi kommuniziert, wissen wie man ein PDF-Anzeigeprogramm installiert und einrichtet uä.

Vorteilhaft wäre ein Interessent (Informatiker-Grundschule) mit der Bereitschat eine vierstellige numerische Eingabe (auf der Commandline oder in einem einfachen Nummernfeld) so auszuwerten, um damit eine gleichnamige Procedur im Hintergrund zu starten (also bei Eingabe 1234 sollte 1234.cmd, 1234.bat, 1234.vbs, 1234.js oä gestartet werden) oder ev sogar eine NRPN per SysEx (Value MSB = 12, Value LSB = 34) an Midi-Out-Pa-Keyboard zu senden.


H e r z l i c h e G r ü ß e - siebenhirter -
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Aw: Notenanzeige Smartphone/Tablet/Laptop [Beitrag #55403 ist eine Antwort auf Beitrag #55402] Do, 24 April 2014 18:31 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
zittepitte ist gerade offline  zittepitte
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das wäre ne feine sache, sibenhirter!
ich habe das Vievsonic VSD220, ein index.php?t=getfile&id=1647&private=021,5zoll-android-pad als "notenständer".
mit den apps ebookdroid oder moonreader pro ist eine 2-seitige anzeige möglich.
aber ich bin für alles offen, villeicht geht ja doch noch was...

lg

peter
index.php?t=getfile&id=1647&private=0
index.php?t=getfile&id=1648&private=0
  • Anhang: P1090523.JPG
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  • Anhang: P1090524.JPG
    (Größe: 225.64KB, 2405 mal heruntergeladen)
Aw: Notenanzeige Smartphone/Tablet/Laptop [Beitrag #55404 ist eine Antwort auf Beitrag #55403] Do, 24 April 2014 20:48 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
mbaggio65 ist gerade offline  mbaggio65
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Hi,
ich denke da werfe ich mal ein paar Gedanken dazu in die Runde. Ich habe mein KORG PA900 relativ neu und bin auch noch etwas "unbeholfen im keyboardedn", aber ein alter Akkordionist mit ca. 40 Jahren auf dem Balg :-)Nebem akkustischem Akkordenon habe ich seit eingiger Zeit eine Roland FR-8x (vorher FR3x) und die Roland BK7m. Ich spiele zu meinem eigenen verknuegen und zu dem meiner Frau und ab und an fuer Freunde auf Veranstaltungen.

Ich kann leider nur von Noten spielen und immer alles songbuecher mit rumschleppen ist ziemlich nervig. Also kam mir die gloreiche idee ein Tablet zu verwenden. Hier ein paar gedanken dazu:

Device: Eigentlich bin ich ein Android fan und mag Apple produkte aus verschieden Gruenden nicht. Leider hat sich bei meiner Suche nach eine guten Software herausgestellt das ich mit einem iPad besser bedient bin. Die Auswahl da ist einfach besser. Meine wahl viel, aus verschiedenen Gruenden auf ForScore.

Handling: Program installiert, ein paar Noten gescannt, rumprobiert - bitter entschauscht! Warum? Unterschiedlichen Gruende. Scannen von Noten macht nicht wirklich spass, muehselig und zeitaufwendig. Gluecklicherweise gibt es hier in USA viele Fakebooks auch zum digitalen Download und einmal nach PDF konvertiert gut zu benutzen. Aber was machst Du wenn nicht alles auf eine Seite geht oder die schrift zu klein ist? Querformat und Umblaettern. Ist das schon mit Musikbuechern bloed genug, mit deinem device ist das noch bloeder. Also naechste Anschaffung (iPad + Software + PDF songbooks) ein AirTurn pedal. Damit gehts dann besser. Bei meinem Akkordeon setup benutze ich aber auch die Fuesse fuer die Rhythmen umschaltung und mit meinem PA900 siehts mit Damper pedal und Multipedal auch nicht viel besser aus. Eigentlich hatte ich nicht vor auch noch steptanz zu lernen. Hinzu kommt, wenn ich Akkordeon spiele und einen Notenstaender benutze kann ich die Noten recht gut auch ohne Brille lesen. Auf dem Keybard staender ist alles weiter weg und kleiner.

Songbook und ForScore: Da war ich nun ueberrascht, Noten im meinem iPad angewaehlt und automatisch wird der korrekte Songbuch eintrag angewaehlt. Ok, nicht so schoen wie bei der auf YouTube demon, hier muss man schon manual die HEX Codes einmal eintragen, aber ansonsten laueft das wie Schmitzkatze.

Midi / Scores: Bisher habe mich noch nicht viel mit MIDI scores auseinander gesetzt und mit den wenigen gehversuchen und der anzeige im kleinen display war ich auch eher entausch.

Zusammenfassed glaube ich das wir langfristig mehr iPads/Android tables sehen werden. Aber viele werden auch weiterhin mit 100kg songbuechern rumlaufen. Bin gespannt was da noch so kommt.

Sonnige Gruesse aus Californien
Markus











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KORG PA900 / ROLAND FR-8x / ROLAND BK7m
Aw: Notenanzeige Smartphone/Tablet/Laptop [Beitrag #55405 ist eine Antwort auf Beitrag #55402] Do, 24 April 2014 22:52 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
siebenhirter
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Hallo Peter,
danke für dein Interesse. Mit 21,5 Zoll halte ich die Darstellung für besser als dies mit zweimal A4-Blättern möglich wäre. Ausreichend dafür halte ich schon 19 Zoll (Beilage Fotos mit einfachem Benq 19 Zoll).

Der multitouchfähige All-In-One Android-PC gefällt mir, der Preis weniger (ca € 300).
Entscheiden für mich wäre, daß die Touchfunktionalität des VSD220 unter Windows zufriedenstellend funktioniert. Ich würde nur die Touchfunktionalität benutzen und den ViewSonic als Zweit-Monitor mit einem billigen Windows-Laptop betreiben, weil ich damit:

- den Sb-Editor ohne zusätzliche Verwaltungsarbeiten verwenden kann
- den jeweils besten PDF-Viewer zur doppelseitigen Anzeige verwenden kann
- ohne zusätzliche Tools x-beliebige Midi-Events (nicht nur zur Sb-Umschaltung) versenden kann
- etwaige USB-Midi-Controllern benutzen kann, welche einen USB-Host benötigen (wie Korgs Nanocontrol).

Eine Android- oder iOS-Applikation erfordert in jedem Fall die Wartung von Songlisten, Playlisten usw - dies erübrigt sich, denn jede Änderung im Songbook des Pa-Keyboards ist im Songbook-Editor nicht separat zu ändern (Songbook-Editor nutzt die Daten des Pa-Keyboards, auch wenn diese laufend geändert und angepaßt werden).

Auch das Handling von Dokumenten, welche für die Anzeige der Noten verwendet werden, halte ich mit einem Windows-System für effizienter, wo es umfangreiche, bekannte und erprobte Office-Software für das Scannen, Bearbeiten und Verwalten von Dokumenten gibt.


index.php?t=getfile&id=1650&private=0


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großes Notendisplay ohne externer Auswahl [Beitrag #55406 ist eine Antwort auf Beitrag #55402] Fr, 25 April 2014 13:38 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
siebenhirter
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mbaggio65 schrieb am Do, 24 April 2014 20:48
.. Da war ich nun ueberrascht, Noten im meinem iPad angewaehlt und automatisch wird der korrekte Songbuch eintrag angewaehlt

... das ist aber nichts besonderes, denn so funktioniert die Fernsteuerung mit Windows seit es Pa-Songbook gibt.

Das Problem ist, daß praxistaugliche Noten- und Textanzeige mit Displays unter 19 Zoll Bildschirmdiagonale kaum lösbar ist. Die Frage stellt sich gar nicht, ob man und wie man mit einem kleinen iPad oder Android-Tablet meinen Songbook-Entry anwählen kann - das funktioniert ohnehin schon lange, ist aber mit winzigen Displays nicht praxistauglich.

Ab einem 19-Zöller ist die Frage vernachläßigbar, was zu machen ist, wenn nicht alles auf eine Seite geht, denn mit 19 Zoll kann man A4-Format doppelseitig anzeigen. Damit ist auch das Umblättern keine wichtige Frage mehr und in diesem Zusammenhang wäre eine Diskussion für komfortables Umblättern-/Vor- und Rückblättern - obwohl es auch dafür Lösungen gibt - vorerst auszuklammern, ebenso die Positionsanzeige parallel zum Spielverlauf. Wer mit mehr als zwei Notenblättern arbeitet und ständig vor- und rückblättern möchte (zB mit Fußtastern via Bluetooth), muß weitrereichendere Überlegungen anstellen.

Wenn es um doppelseitige PDF-Anzeige auf einem 19-Zoll-Bildschirm geht, hat fast keines der zahlreichen Freeware-PDF-Anzeigeprogramme unter Windows damit ein Problem. Ob das bei iPads und Android-Tablets auch so problemlos ist wäre zu prüfen, denn unabhängig von der Marktpräsenz der Tablet-Konkurrenten wäre die Praxistauglichkeit der Applikationen das gewichtigere Argument.

Das Notendisplay ist mit Windows zumindest im Songplay-Mode ohnehin direkt vom Pa-Songbook aus startbar, wenn man dazu zB. die Freeware von M.Bedesem benutzt und dafür das entsprechenden MSB/LSB/PrgChg vorher in sein Midifile einsetzt. Damit startet man das Display mit dem Sb-Eintrag im Songbook (Select oder Nummerndisplay), sodaß man als Style-Play-Spieler eben einen zweiten Sb-Eintrag auswählt: der erste Sb-Eintrag startet die Notenanzeige (im Songplay-Mode), der zweiten wechselt in den Style-Play-Modus.

Dafür benötigt man kein externes Device, sondern nur einen großen (billigen) Monitor, verbunden mit einem uralt Win-XP-Laptop, auf dem nur zwei Programme laufen: Pdf-Xviewer und OpenText von M.Bedesem. D.h. der Laptop arbeitet im betriebsbereiten Zustand irgendwo versteckt, aber mit dem einem großen Monitor verbunden, die Auswahl erfolgt ausschließlich über das Display des Korg-Pa-Keyboards. Es wird keine exterene Bedienung in Form eines Touchscreens benötigt, es wird keine Verwaltung von Songlisten benötigt - es müssen nur die benötigten PDF-Dateien am Laptop in dem Ordner vorhanden sein, wo sie von OpenText automatisch zur Anzeige abgerufen werden.

An Verwaltungsaufgaben verbleibt - weil Korg leider kein Midi-Kommando bei Songbook-Auswahl ausgibt - einen Prg-Change in jedes Midifile einzusetzen, der von OpenText zum Start der PDF-Anzeige erwartet wird.

Anstatt Applikationen (egal ob iOS, Android, Windows) zu entwickeln, wo man durch Eingabe auf einem externen Gerät die Registrierung eines Pa-Keyboards umschalten kann, wären Applikationen praxistauglicher, welche nach Auswahl der Songbook-Nr am Pa-Keyboard eine entsprechend komfortable Anzeige der Noten/Texte starten.

Keinesfalls komfortabel - von zusätzlichem Verwaltungsaufwand zur Wartung von Listen, die man entsprechend Änderungen im Songbook ja auch updaten muß - ist die Auswahl von Songtitel auf einem Smartphone/Tablet. Dagegen ist die Direktwahl am Pa-Keyboard geradezu ein Highlight - man muß eben wissen, daß ein Doppelklick die Nummernanzeige öffnet, daß man mit dem Scrollbalken schnell zwischen Anfang/Ende wechselt, daß man mit/ohne Nr-Anzeige arbeiten kann, wie man Filter-/Selektionskriterien/Custom-List/Next usw einsetzt usw - und daher ist billiges, zehnjähriges Equipment (Laptop, Monitor, XP) betreffend externer Notenanzeige mE jeder iPad/Android-Lösung zurzeit bei weitem überlegen - zumindest aber praxistauglich.

Korg sollte sich aber - zumindest parallel zu den Bemühungen um die Konnektivität mit iOS/Android - darum bemühen, bei Anwahl der Songbook-Entries ein brauchbares Midisignal (am besten parametrisierbar) zum Fernstart von Displays auszugeben.

Gleiches gilt für ein Update des Songbook-Editores: das Dropdown-Menue um die Funktion "Start Sel.No" so zu erweitern, damit einen entsprechender NRPN (oder SysEX) zu senden und ein Script zu starten, um die Anzeige des Pdf-Viewers zu aktualisieren.

Zitat:
Es liegt an Korg, ob man Pa-Keyboards mit geringfügigem Aufwand um die Funktionalität der automatischen oder/und ferngesteuerten Notenanzeige erweitern möchte.


PS(1): Zusätzlich kann der Laptop auch als USB-Host für alle Controller verwendet werden, welche nicht mit MIDI-DIN-Buchsen, sondern nur mit Midi-over-USB ausgestattet sind
PS(2): Wie erhalte ich ein vernünftiges Leseformat der Beiträge, sodaß ich den horizontalen Scrollbalken bei diesem Thema nicht mehr benutzen muß? (vergrößern/verkleinern bringt keine Hilfe, Fotos Verursacher?)


H e r z l i c h e G r ü ß e - siebenhirter -
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[Aktualisiert am: Fr, 25 April 2014 13:39]

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Aw: großes Notendisplay ohne externer Auswahl [Beitrag #55407 ist eine Antwort auf Beitrag #55406] Fr, 25 April 2014 15:26 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Tassilo ist gerade offline  Tassilo
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Also die aktuelle Version von Songbook+ kann jetzt auch Doppelseiten darstellen, wenn man das Ipad in die Horizontale dreht. Da jetzt auch die beim ersten Update vorhandenen Kinderkrankheiten weg sind, klappt das gut.

Über einen HDMI Adapter in einen großen Monitor und alles ist gut.

Macht jedenfalls Sinn, wenn man z.B. ohnehin schon ein Ipad hat. Sonst geht das natürlich richtig ins Geld.

[Aktualisiert am: Fr, 25 April 2014 15:27]

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Aw: Notenanzeige Smartphone/Tablet/Laptop [Beitrag #55409 ist eine Antwort auf Beitrag #55402] Fr, 25 April 2014 19:13 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Clyde ist gerade offline  Clyde
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Hallo Kollegen,

interessante Diskussion, also ehrlich, ich finde diese ganze iPad Manie für völlig übertrieben, praxistauglich auf der Bühne kann man vergessen. Ich hatte mal ne Mugge mit einem Gitarristen, der hatte seine Texte auf diesem Ding, konnte kaum was lesen,
und hing fast mit der Nase auf diesem Teil - unmöglich.
Ich verwende die Lyranodissoftware, kostet knapp 50€, einen 22zoll LCD Bildschirm 100€, und meinen alten Laptop (der steht im Hintergrund).
Meine Texte mit den Grundharmonien hole ich mir aus dem Netz, pass die ganze Sache an
(stimmen ja nicht immer), falls ich Noten brauche für Intro oder Soli spiele ich die
Parts über meine Prologicsoftware ein, setze das ganze in das Worddokument ein, verpaß dem Titel eine Nummer (ich habe alle meine Songs nummerisch abgelegt wie im
Songbook)wandel das ganze in ein Bilddoku um abspeichern - fertig.
Meine Songtexte hab ich mittlerweile in Schriftgröße 18 abgelegt, so daß das alles auch bei einem größerem Abstand gut zu lesen ist. Da ich viel mit einer Sängerin unterwegs bin, hat sie ihren Monitor unten am Bühnenrand zu stehen und kann alles gut lesen. Ich find die Software genial, man hat jede Menge Optionen, gerade als Tanzmusikmugger, wo ich ständig auf das Publikum reagieren muss, kann ich über meine Minitastatur (hab ich auf der Taste zu liegen) sofort nummerisch jeden Titel anwählen.Ich kann auch zwei Seiten anzeigen lassen, oder mit der Suchfunktion beim Eintippen z.B. Fischer - sofort bekomme ich alle Helene Fischer Titel angezeigt usw..
Mit diesen vorgefertigten Playlisten kann ich nicht all zu viel anfangen, meistens passen sie nicht zum Publikum, also lege ich mir vor jeder Runde ein temporäre Liste an, in dem ich meine Songnummern eintippe und fertig. Ich spiele jetzt seit ca. 5 Jahren mit diesem System, ich hatte die Nase voll vom Ordner schleppen, zumal immer nach jeder Mugge irgendwelche Texte fehlten, und wenn ich ab und zu mal nen Gitarristen mit hatte, waren die jedes mal begeistert von diesem System. Ich kann über einen Splitter bis zu 4 Monitore anschließen, also für ne kleine Band reichts.
Habe noch nie einen Absturz oder Aussetzer erleben müssen, läuft sehr stabil!

Ja, es geht sicherlich auch komplizierter, dieses fachchinesich, sorry, ihr seit da sicherlich Profis, kapier ich eh nicht, also viel Spass.


CK
Aw: Notenanzeige Smartphone/Tablet/Laptop [Beitrag #55410 ist eine Antwort auf Beitrag #55402] Fr, 25 April 2014 22:36 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
siebenhirter
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Clyde schrieb am Fr, 25 April 2014 19:13
.. interessante Diskussion, ich finde diese ganze iPad Manie für völlig übertrieben, praxistauglich auf der Bühne kann man vergessen
... interessant ist es Infos zu erhalten, welche Erfahrungen es mit Notenanzeige-Software bereits gibt. Daß dabei die Fernsteuerbarkeit mittels iPad mit einer winzigen Anzeige im Zusammenhang mit Praxistauglichkeit als Manie eingestuft wird, ist verständlich - über HDMI mit einem großen Display verbunden verbleibt noch das Problem des Aufwandes der doppelten Wartung (1x Songbook, 1x Songbook+), vor allem bei Änderungen.

Clyde schrieb am Fr, 25 April 2014 19:13
... lege ich mir vor jeder Runde ein temporäre Liste an, in dem ich meine Songnummern eintippe und fertig. Ich spiele jetzt seit ca. 5 Jahren mit diesem System, ich hatte die Nase voll vom Ordner schleppen
..... es geht sicherlich auch komplizierter


.. aber auch einfacher, denn mit dem Aufwand Dokumente vorzubereiten und als Bilddokumente zu speichern, kann man dies auch über die numerische Tastatur des Songbooks des Pa-Keyboards, wenn man die Dokumente nicht als Bilddokument sondern als PDF speichert, um es am 22-Zöller anzuzeigen. Es wäre noch weniger Aufwand, wenn Korg beim Songbook-Entry-Aufruf zusätzlich eine NRPN ausgeben würde (erübrigt Midi-Dummies zu senden).

Bin auch der Meinung, daß die Anzeigenproblematik mit einfachen Hardwarekomponenten incl. großem Bildschirm lösbar ist und das Verwalten von Noten- und Textmaterial damit gut ersetzbar ist.

Die numerische Auswahl über Minitastatur, Suchfunktionen nach Interpret, vorgefertigte Playlisten bzw. temporäre Listen mit Songnummer sind auch mit Songbook bzw. dem Songbook-Editor realisierbar. Ebenso sind zweiseitige Anzeigen bei Pdf-Viewern keine besondere Eigenschaft, sondern Standard und die Fernsteuerung von Keyboards ist nichts außergewöhnliches; das ist Midi-Funktionalität seit einem Viertel Jahrhundert - jetzt werden eben auch Smartphones midifähig.

Durch Verbindung Pa-Keyboard via Camera Connection Kit mit iPads kann man die Korg Gadgets bereits benutzen, dafür ist aber keine Verbesserung der Konnektivität mit iOS/Android/Windows vordringlich.

Verbessert/erweitert werden sollte das Songbook (senden einern NRPN oder MSB/LSB/PrgNr bei Sb-Anwahl) und das Dropdown-Menue des Songbook-Editors mit der Funktion "Start Sel.No", um damit NRPN (oder SysEX) zu senden bzw ein Script zur PDF-Anzeige starten zu können.

Welches System ( iOS, Android oder Windows) diese Daten für weitere Applikationen auswertet ist vorerst unerheblich, viel wichtiger ist, daß diese Daten gesendet werden und verfügbar sind, damit man nicht irgendwelche Tricks oder Midi-Dummies anwenden muß, wenn man eine vernünftige Anzeige von Noten, Texten usw benötigt.


H e r z l i c h e G r ü ß e - siebenhirter -
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[Aktualisiert am: Sa, 26 April 2014 16:07]

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icon14.gif  Aw: Notenanzeige Smartphone/Tablet/Laptop [Beitrag #55564 ist eine Antwort auf Beitrag #55402] Sa, 24 Mai 2014 05:24 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
JPM
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Hallo,
Ich bin neu hier mit meinem pa900 seit einem halben Jahr. Über das Thema habe ich mir auch schon Gedanken gemacht, noch ohne praktische Versuche. Von dem was ich bisher weiß, bin ich eher verwirrt. Geradezu begeistert bin ich deshalb von diesem Thread mit der Fülle an Informationen, und möchte siebenhirter und alle ermuntern, weiter zu schreiben. Ich bin ein dankbarer Leser.
Viele Grüße
JPM
Aw: Notenanzeige Smartphone/Tablet/Laptop [Beitrag #56939 ist eine Antwort auf Beitrag #55402] Mo, 09 Februar 2015 20:55 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Gunhed ist gerade offline  Gunhed
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Ort: Neuruppin
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Hallo, ich bin auch neu im Forum. Ich habe eine Korg Kross Workstation, und das Display ist auch etwas klein gehalten. Ich nutze deshalb einen Laptop mit zweiter Anzeige. das macht sich sehr gut fürs Notenlesen und für andere Software die ich benutze. Ein Smartphone oder ein Tablett ist mir persönlich zu klein.

M.F.G. Gunhed

[Aktualisiert am: Mo, 09 Februar 2015 20:58]

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Aw: Notenanzeige Smartphone/Tablet/Laptop [Beitrag #56991 ist eine Antwort auf Beitrag #55402] Sa, 21 Februar 2015 20:54 Zum vorherigen Beitrag gehen
bernd54 ist gerade offline  bernd54
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Registriert: Januar 2014
Ort: in Mittelfranken
Newbie-Member
Hallo,
ich bin noch neu im Forum, und habe auch erst vor 2 Jahren mit dem Keyboard-Spielen begonnen. Habe seit ca 6 Monaten auch einen PA600, dessen Songbook ich anfange, zu nutzen.
Hauptsächlich benutze ich noch ein Android-Tablet mit 10 Zoll, an dem ich MP3´s zum Lernen abspiele (anfangs auch mit vermindertem Tempo und mit Schleifen/Teilbereichen) und dazu Notenblätter in Papierform heraussuche.
Ich will aber umstellen, um auch die Notenblätter auf einem Monitor anzeigen zu lassen.
Ich bin am überlegen, ob ich auf ein 13-Zoll-Android-Tablet umstelle, das ich nach einer Reparatur wieder zurückbekomme. Hierzu warte ich noch auf das Neuerscheinen der Android-App MobileSheets Pro, das auch das Korg-Songbook ansprechen können soll und im übrigen auch MP3-Dateien dazu abspielen lassen kann, Notenanzeige per Fußschalter umblättern kann und vieles mehr.
Was mir bei den Keyboard-externen Lösungen fehlt, ist die Tatsache, daß ich am Keyboard nochmals den passenden Style oder Performance etc auswählen muß, wenn ich NICHT zu einer MP3-Datei üben will.

Auch eine Lösung mit einem Windows-Notebook und 19-Zoll-Monitor wäre für mich denkbar, da ich diese sowieso schon habe, aber beides mehr Platz bräuchte als ein Tablet.

Mit Midi etc habe ich kaum Erfahrungen. Wörter wie SysEx, NRPN etc sind für mich (noch) Fremdwörter. Ich bin aber grundsätzlich auch daran interessiert, wenn es verständlich erklärt wird.
Bedienung von PC (einschließlich Batch-Dateien etc schreiben) macht mir keinerlei Probleme.

Ich finde es toll, daß Siebenhirter dieses Thema aufgreift und seine Hilfe anbietet. Wenn ich dabei mithelfen kann, bin ich dabei, aber aufgrund meiner fehlenden technischen Kenntnisse wohl eher auf Erläuterungen/Hilfestellungen angewiesen.

Liebe Grüsse
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