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Sampler nutzen oder auf Sounds warten? [Beitrag #52365] So, 07 April 2013 22:20 Zum nächsten Beitrag gehen
siebenhirter
Beiträge: 1660
Registriert: Mai 2011
Ort: Siebenhirten / Niederöst...
Master of Music-Member

Sind Samplingfunktionen oder hochwertige Werksounds für Arrangerkeyboards wichtiger?[ 12 Stimmen ]
1. Samplingfunktionen sind wichtiger als hochwertige Werksounds 3 / 25%
2. Hochwertige Werksounds sind wichtiger als Samplingfunktionen 7 / 58%
3. Mit hochwertigen Werksounds reichen mir die derzeit vorhandenen Möglichkeiten der Soundeditierung 2 / 17%

Sampler nutzen oder auf Sounds warten?
Umfangreiche Samplefunktionen oder hochwertige Werksounds?

Nicht nur im Hinblick auf Neuheiten anläßlich der kommenden Musikmesse stellt sich die Frage, ob hochwertigere Werksounds oder Samplefunktionen für ein Arrangerkeyboard wichtiger sind.

Sicher gibt es Anwender, welche Samplefunktionen und User-Sounds mit hunderten von Soundparametern benutzen.

Für viele klingen die Samples nach der Bearbeitung aber nicht so, wie man es sich vorgestellt hat. Durch zeitaufwendiges Editieren wird diese Gruppe von Anwendern vom eigentlichen Musizieren abgehalten und für sie wäre ein Keyboard mit hochwertigen, brauchbaren, aufwendig und liebevoll programmierte Werksounds vorteilhafter. Zum gleichen Preis könnte man damit auf ausgefeilte Sample- und komplizierte Editierfunktionen auch verzichten.

Es ist nicht nachvollziehbar, warum man, wie im Falle des Pa600 ersichtlich, bereits nach Erstauslieferung gespannt auf Sounds durch das erste Update oder auf Soft-/Hardware eines Drittanbieters wartet, ohne diese Sounds qualitativ beurteilen zu können. Da wartet man scheinbar auf fehlende verbesserte Werksounds, welche die Features eines Keyboards auch nutzen, während eine ohnehin stark beschränkten Samplefunktion nicht nutzbar ist.

Bleibt zu hoffen, daß die Entwickler von Arrangerkeyboards zukünftig mehr Augenmerk auf die Programmierung von Sounds legen, welche auch ohne zusätzliche und umständlich bedienbare Controller oder virtuose Spieltechniken hochwertig klingen.

PS: ob nachgereichten Updates oder Soundsysteme von Drittanbietern dann preislich und qualitativ den Ankündigungen oder Erwartungen entsprechen, bleibt zudem offen.


H e r z l i c h e G r ü ß e - siebenhirter -
Wissenswertes über Korg-Pa --> http:www.elmarherz.de

[Aktualisiert am: So, 07 April 2013 22:22]

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Aw: Sampler nutzen oder auf Sounds warten? [Beitrag #52369 ist eine Antwort auf Beitrag #52365] Mo, 08 April 2013 09:58 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Elmar2629 ist gerade offline  Elmar2629
Beiträge: 542
Registriert: Juli 2010
Master of Music-Member
Hallo Siebenhirter,

mir fehlt ein vierter Punkt in Deiner Umfrage.
Ich hätte nämlich gerne beides Cool
Im Ernst, gute Werksounds und gutes Sampling sind das Rüstzeug, um alle irgendwie oder irgendwann gebrauchte Geräusche zu erzeugen.
Ob die dann hochwertig sind, lässt sich aber wohl nie feststellen.
Denn, gibt es zur Zeit hochwertige Sounds in Korgs Keyboards?
Mit Sicherheit, aber jeder User wird da andere, also unterschiedliche nennen.
Was habe ich schon viel von Korgs guten Gitarren gehört oder gelesen. Für mich sind es die schlechtesten am Markt.
Dafür gefallen mir andere, nie erwähnte Sounds sehr gut, für mich hochwertige Sounds.
Da wäre also die Verbindung Sampling + gute Werksounds die Mischung für einen guten Sound-Durchschnitt.

Liebe Grüße
Elmar

ps.
ein erster Rückschritt auf gute Sounds wäre wohl back to the roots und über Bo(a)rd mit allem DNC Flütelitüt......


ICH BIN RAUS !
Aw: Sampler nutzen oder auf Sounds warten? [Beitrag #52373 ist eine Antwort auf Beitrag #52369] Mo, 08 April 2013 18:21 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
siebenhirter
Beiträge: 1660
Registriert: Mai 2011
Ort: Siebenhirten / Niederöst...
Master of Music-Member
@Elmar < .... fehlt ein vierter Punkt .... hätte nämlich gerne beides >
Hallo Elmar,
tut mir leid, der fehlt tatsächlich. Vor allem wenn man, so wie du, Oberklasse-Keyboards professionell benutzt, aber nicht ausschließlich damit musiziert, sondern auch vorbereitende Arbeiten damit erledigt.

Jedoch am Beispiel des Pa600 wäre es zum gleichen Preis musikalisch wertvoller gewesen, die ohne zusätzliche Hilfsmittel praktisch kaum brauchbare Samplingfunktion wegzulassen, wenn man dafür drei Fill-Buttons und einen Aftertouch-Sensor eingebaut hätte. Mit dem Weglassen dieser essentielle Funktionen, welche ja im Betriebssystem vorhanden sind, verliert man geschätzte 50 % der Effizienz dieses Gerätes.

Beim Pa500 gilt das gleiche, denn auch hier sind die Funktionen im Betriebssystem vorhanden. Die Aftertouch-Funktion wäre mit dem Joystick zu nutzen, wenn man dies in den Factory-Sounds berücksichtigt hätte. Dies zu realisieren verstünde ich unter Software-Sound-Engeneering, auch wenn mit Vituosität bedienbare zusätzlichen DNC-Controllern und Spielweisen für manche User das Non-Plus-Ultra darstellen mögen.

Schon die Sounds der mit FM-Operatoren ausgestatteten Keyboards der 80-Jahre (DX-Serie, Hs-Serie usw.) konnten mittels Aftertouch oder Modulation-Wheel ganz einfach mit brauchbaren, effektvollen Vibrato- und Modulationseffekten veredelt werden, um zB Blasinstrumente damit besser zu artikulieren.

Natürlich könnte das auch jeder User durch Editieren von PCGs des Pa500/Pa600. Mit den vielfältigen Parametern der Soundeditoren die Sounds so aufzubereiten, wie man es sich vorstellt, ist aber kein einfacher Prozess. Mit Werksounds, die als Muster verwendbar wären, könnte der Aufwand begrenzt werden, aber dazu müßten diese als Mustersounds auch geeignet sein. Die meisten der für diese Effekte geeigneten Werksounds der Pa-Serie sind aber nicht so programmiert (möglicherweise mit Absicht?).

PS: wo fehlende Kooperationsbereitschaft ein Markenzeichen zu sein scheint (siehe SysEx, Audio-Flowchart, OS-Update Pa500 mit Shift-Style-Export), sind natürlich auch keine PCGs erwartbar, welche diese vom OS einfach nutzbaren Parameter enthalten.

PS das 2.: die Differenz abgegebener Stimmen und Wahlberechtigter (Stimmenthalter) würde ich dem vierten Punkt "ich hätte gerne beides" zuzählen (wäre diese Form der Wahlarithmetik auf die Politik übertragbar ?)


H e r z l i c h e G r ü ß e - siebenhirter -
Wissenswertes über Korg-Pa --> http:www.elmarherz.de

[Aktualisiert am: Mo, 08 April 2013 18:35]

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Aw: Sampler nutzen oder auf Sounds warten? [Beitrag #52413 ist eine Antwort auf Beitrag #52365] Mi, 10 April 2013 20:50 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Anonymer Besuch
Hallo,
nicht ganz einfach zu beantworten.
Siehe das Beispiel Yamaha Ddeck. Hier sind z.T. phänomenale Sounds moeglich, weil man sehr in die Tiefe gehen kann. Im Fall Pa600 haette man kleinere Soundwuensche locker mit Samples loesen koennen, wenn man zumindest ein kleines Softwaretool z. Verfügung stellen wuerde.
Nicht immer ist es wünschenswert Sampling am Key zu erledigen.
Dahingehend widerspricht sich aber schon die Anleitung, in der selbst das Einladen verneint wird.
Ich denke, man haette selbst diese 95MB fuer den User besser nutzbar machen koennen, denn das es funktioniert und aufbessert wissen wir bereits, bzw. finde ich persönlich.
Insofern warte ich zunaechst mal auf die angekuendigte Soundverbesserung von Dee, bevor man diesen umstaendlichen Weg ueber Samplingedition mit Pa800 fuer zwei Haende voll wuenschenswerter Sounds geht.

Gruß

[Aktualisiert am: Mi, 10 April 2013 20:53] vom Moderator

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Aw: Sampler nutzen oder auf Sounds warten? [Beitrag #56943 ist eine Antwort auf Beitrag #52365] Di, 10 Februar 2015 15:31 Zum vorherigen Beitrag gehen
Gunhed ist gerade offline  Gunhed
Beiträge: 7
Registriert: Juni 2014
Ort: Neuruppin
Newbie-Member
Hallo, ich denke das man beim Kauf schon darauf achten sollte was man da kauft. Ob man nur mit Werksounds arbeiten möchte oder auch selbst Sampeln möchte. Ich nutze die Korg Kross Workstation, die besitzt beide Möglichkeiten.

M.F.G. Gunhed
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