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Speicheraufbau PA2Xpro [Beitrag #31087] Do, 30 Juli 2009 03:47 Zum nächsten Beitrag gehen
LESSISMORE
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Nettiquette ist keine Glückssache.

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Viele Grüsse
LiM
Re: Speicheraufbau PA2Xpro [Beitrag #31407 ist eine Antwort auf Beitrag #31087] Sa, 15 August 2009 04:05 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Alex@KORG ist gerade offline  Alex@KORG
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Aber Hallo!

Sach Lessismore, wo hast Du denn die Grafik her?

Deine Ausführungen treffen leider in einem wesentlichen Punkt nicht zu.

Beispiel!

Downloade die Pa2Xpro System-Reset Datei für Dein Pa2Xpro und verwende dort die Betriebssystem Datei "FORMAT" zum Einladen in Dein Key.

Ergebnis: Kompletter Speicherinhalt des Instrumentes wird gelöscht, da der Flash Speicher formatiert wird.

Fazit: Auch die PCM Werksdaten sind nicht mehr vorhanden.

Logische Schlußfolgerung: PCM Speicherbereich ist ein RAM Speicher, aber vor dem Auslesen/Speichern der PCM Werksdaten auf externe Datenträger geschützt. Der Speicher kann aber durch das Einladen einer speziellen Dateiversion des Betriebssystems wieder mit neuen Samples aufgefüllt werden. Diese Datei ist ebenso im Download des System-Reset Files enthalten. Aus diesem Grunde ist auch die kombinierte OS-RES Datei über 130 Mbyte groß.

Ein Austausch eines ROM Speichers ist somit zum Updaten von PCM Werksdaten nicht notwendig.

KOMMENTAR zur Sample Speichererweiterung.

Nun, der Grund für die Begrenzung des Sample RAM Speichers liegt weniger an der vorhandenen Kapazität des SSD-S Speicherbereiches, als mehr am Arbeitsspeicher und der hardwaretechnischen Voraussetzung für den Einsatz von DIMM Modulen mit größerer Speicherkapazität (fehlende Adressierungsmöglichkeiten).

Zum SSD-S Speicherbereich ist von Dir richtig bemerkt worden, daß dort das sogenannte "ALL" Verzeichnis abgelegt ist und somit darüber alle USER Daten aktiv im Livebetrieb abrufbar sind. Hierzu gehören auch die Sound-Parameter der USER Sounds, nicht aber die PCM Daten. Dies belegt, daß keine Abhängigkeit zwischen dem erweiterbaren Sample-RAM-Speicher und dem SSD-S Speicherbereich besteht.

Eine offizielle Speichererweiterung für das Pa800 Keyboard gibt es von KORG nicht.

Sorry, mußte das hier klarstellen, damit kein falscher Eindruck entsteht!



Speichererweiterungsangebot für Pa800 - Ein Hinweis in eigener Sache

Diesbezüglich wurde mittlerweile bekannt, daß die Firma Musitronics in eigener Entwicklung ein Pa800 dahingehend modifizieren kann, daß der interne Speicher erweitert werden kann, aber auch darauf hinweist, daß durch den Eingriff eventuelle Garantie- und Gewährleistungsansprüche gegenüber dem Hersteller KORG entfallen.

Wir von KORG übernehmen für einen solchen Eingriff keine Garantie!

Aufgrund dessen, daß dies bereits bekannt ist, habe ich mir hier ausnahmsweise auch erlaubt auf die Webseite dieser Firma hinzuweisen. Falls in diesem Forum also weitere Fragen zu der Speichererweiterung für das Pa800 gestellt werden, bitte ich auf Verweis dieses Beitrages - vielen Dank!


Gruss

Alex

[Aktualisiert am: Sa, 15 August 2009 04:20]

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Re: Speicheraufbau PA2Xpro [Beitrag #31429 ist eine Antwort auf Beitrag #31407] Mo, 17 August 2009 11:47 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
timmy ist gerade offline  timmy
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Hallo Alex,

das ist ja sehr interessant.
Ich dachte immer, dass der beste Schutz für PCM-Daten eben das Einbrennen in ROM-Bausteine wäre (kannte ich bislang auch so von den Kurzweil-Boards, die ich genutzt habe)...
Man könnte ja erst denken, durch den Reset sind einfach die Zuordnungen zwischen PCM-Daten und Sounds (Start-, Endpunkte, Loops, Hüllkurven etc.) weg;
aber den die Reset-Datei 130 MB groß ist, scheint das wohl einen Grund zu haben.
Danke für die Klarstellung.

Viele Grüße
Tim


derzeit: Nord Stage 2 (und demnächst Korg PA600?)
zuvor: Kurzweil K2000, Korg PA2x pro , Nord Stage EX, Kronos 61
Re: Speicheraufbau PA2Xpro [Beitrag #31438 ist eine Antwort auf Beitrag #31429] Di, 18 August 2009 12:06 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
YAMAKORG
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Hallo TIMMY,

ich merke, dass Du es mit etwas mehr ELAN angehst... Deine KEYBOARD-Neuerwerbung.


Für einen "schnelleren" Einstieg abseits der "funktional beschreibenden" Korg-Handbücher
lohnt sich als "objektorientierter" Ansatz ("Wie kann ich ... /mit PROBLEM-Lösungs-BEZUG")

die reichhaltige Sammlung der Workshops bei unserem "Jürgen" Sartorius a la

http://www.mister-music.de/korgpa/html/workshops.html

wirklich wärmstens empfehlen.

Von den im "Fortgeschrittenen" - PROGRAMMIEREN (Bereich) angebotenen WORKSHOPS hatte ich die Ehre 6 der 7 WS beisteuern zu dürfen.

Wenn Du einen Eindruck haben möchtest, wie auch das PA2XPRO klingen "... KÖNNTE..."
wenn man sich ein wenig Mühe bei den Sounds /Style-Revoicing und PADs in Punkto abwechslungsreicher Darbietungen gibt,
siehst/hörst DU auf meiner Homepage unter

http://www.tbleck.de Rubrik MUSIK (inzwischen > 60 Min. legale MP3s)

Ferner habe ich seit kurzem akustische Soundbeispiele der "BEST-OF-STYLES" in Form einer "STYLE-DB"
(Style-Datenbank) hinterlegt und natürlich aufbereitete Informationen
wie z.B. eine INVERS-REFERENZ aller Standard-PERFORMANCES (STS-Referenzen).
Alles frei DOWNLOADBAR (ich halte es wie KORG selber).

http://www.tbleck.de Rubrik KEYBOARD (inzwischen auch SOUNDS / SETs / PADs / PERFORMANCES erhältlich)


Bei mir hatte das alles im Januar 2009 mit meiner "Diplom-Arbeit" über das SELBSTDURCHGEFÜHRTE KIRCHENORGELSAMPLING
und dem wirklich netten Zuspruch hier im KORG-Forum begonnen.
Und ich bin jetzt schon gespannt, was wir alle hier von DIR erwarten dürfen...


Nochmals HERZLICH WILLKOMMEN hier bei KORG !


Grüsse YAMAKORG

[Aktualisiert am: Di, 18 August 2009 14:05]

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Re: Speicheraufbau PA2Xpro [Beitrag #31441 ist eine Antwort auf Beitrag #31087] Di, 18 August 2009 21:58 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
LESSISMORE
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Master of Music-Member
Aber Hallo!

Sach Lessismore, wo hast Du denn die Grafik her?
Hi Alex ,

die Grafik habe ich selbst erstellt. Habe mich mal hingesetzt und bin in mich gekehrt.

Erstmal danke, dass Du Dich für diesen Thread interessierst und darauf geantwortet hast. Ich war ein paar Tage verhindert und kann leider erst heute darauf reagieren.
Verstehe mich bitte nicht falsch, ich will nichts infrage stellen und Dir auch nicht Deine langjährige Erfahrung absprechen. Du hast sicherlich auch fähige Leute in Deiner Umgebung sitzen und die richtigen Kontakte. Aber meine Beschreibung scheint mir die einzig logische zu sein.
Ohne jetzt sofort auf die Datenbewegungen im PA2 einzugehen, kann ich noch ein paar ergänzende Dinge dazu sagen. Die geheimnisvollen Flash-Speicher im PA2 sind im Prinzip nichts anders als SD,CF,SMC...-Flash-Karten. Allerdings wohl in einer fest eingebauten Form. Eigentlich schade, weil man über einen Slot rasend schnell seine Resourcen tauschen könnte...
Aber in diese Richtung will ich jetzt nicht weiter spekulieren.

Zunächst habe ich überlegt in welchem Speicher es möglich wäre, Daten zur direkten Musikerzeugung bereit zu stellen. Dann kam die Frage auf, warum nach dem Ausschalten und Neustart die RAM-Samples noch im Gerät sind. Das waren 2 wichtige Punkte. Und dann der SSD-U-Bereich, der über Media nicht zugänglich ist, aber im Sound-Edit-Bereich ansprechbar ist. Das sind die ROM-Sounds. (PCM-Samples.)

Es ist nicht möglich über Flash-Speicher dem PA2-Töne zu entlocken. Flash-Speicher sind zu langsam, weil die Sound-Engine die Daten live verarbeiten muss. Das ist nicht mit einem banalen mp3 zu vergleichen.
Ergo muss der 1. Flash-Speicher schon beim Starten aktiviert werden. Das ist der Chip, den ich mit Boot-Rom bezeichnet habe. Dies ist ein 2MB NOR-Flash-Speicher. Der komplette SSD-Bereich (S+U) ist ein NAND-Flash-Speicher. Der Unterschied besteht in der Hauptsache darin, dass ein NOR schneller Lesen und ein NAND schneller schreiben kann. Darum nimmt Korg das NOR zum Booten und das NAND zum Speichern der User-Samples. Im SSD-U-Bereich befindet sich im Betrieb somit immer ein Daten-Spiegel des RAM-Samples. Und beim RAM-Sample befinden wir uns bereits bei der erforderlichen Bearbeitungsgeschwindigkeit. Das ist der Live-Betrieb. Nicht das Umschalten einer STS. Nein damit meine ich , dass die Daten permanent während der Klangerzeugung fliessen müssen !!! Damit eine Spiegelung möglich ist, muss der SSD-U Bereich normalerweise so gross sein, wie der RAM-Sample-Bereich sein, was er definitiv nicht sein kann, weil das Betriebssystem und viele andere Daten (Resourcen, Userdaten...) sich ebenfalls im SDD-Bereich befinden. Aufgrund dessen würde ich mein Sample-Ram und ein Songbook nie voll ausnutzen, weil ab einem gewissen Punkt das sichere Speichern von Daten (meines Erachtens) nicht mehr gewährleistet ist.
Aber ich möchte mich diesbezüglich gerne irren, denn dann hätte ich ein etwas besseres Gefühl dabei.

Aber nun noch die PCM-Daten. Wer kann diese der Sound-Engine zur Verfügung stellen ? Da keine anderen Speicher, ausser ein fest maskierter Rom-Speicher vorhanden ist, können die PCM (ROM)-Samples nur noch dort befinden und auch von dort der Engine zur Verfügung gestellt werden. Oder habe ich überlesen, dass Du evtl. das Vorhandensein des ROM-Speichers verneint hast ?
Bestimmte fest maskierter Speicher sind nämlich tatsächlich schnell genug. Sie sind nicht elektrisch, oder mit UV-Licht lösch- oder wieder beschreibbar. Da fest maskiert. Ab Chip-Hersteller nach festen Vorgaben von Korg gefertigte ROM-Speicher. Bis hierher sollte sich das Puzzle verständlich zusammen setzen.
Wenn ich jetzt noch behaupte, dass der PA2 überhaupt keinen Oscillator hat, dann werde ich gesteinigt J
Ich hoffe nicht. Um sich selbst Oscillator nennen zu dürfen, müsste ja etwas selbstätig schwingen/oscillieren, was ja definitiv nicht der Fall ist. In einem echten Synthesizer, der eine bestimmte Anzahl Oscis hat, lassen sich Wellenformen einstellen. Dreieck, Sägezahn, Rauschen, Pulswellen...und vieles mehr. Das gibt es im PA2 nicht. Er bekommt fertige Samples (PCM-Wellenformen) zur Verfügung gestellt, die live (Streamingmode) dann verarbeitet werden. Sobald das im PA mit Oscillator bezeichnete Gate passiert ist, unterliegt die Klangformung tatsächlich einem Verlauf wie in einem echten analogen Synthesizer, mit LFOs und vielen anderen Spielereien. Aber die komplexen Wellenformen, die ein „normaler“ Oscillator gar nicht bereit stellen kann, müssen auch blitzschnell das Gate durchlaufen. Das heisst ohne spürbare Verzögerungen.

Nach diesem „klitzekleinen“ Ausflug in eletronische Gefilde gehe ich nun auch gerne auf Deine Anmerkungen und Fazits ein.

Deine Ausführungen treffen leider in einem wesentlichen Punkt nicht zu.Schaun wir mal, wie ich mich gleich herausrede. J Smile
Beispiel!

Downloade die Pa2Xpro System-Reset Datei für Dein Pa2XproHabe ich gemacht! und verwende dort die Betriebssystem Datei "FORMAT" zum Einladen in Dein Key.

Ergebnis: Kompletter Speicherinhalt des Instrumentes wird gelöscht, da der Flash Speicher formatiert wird.Glaube ich Dir, dafür ist das Tool doch gemacht. Übrigens Intro 1 beim Key-Start lenkt die Boot-Konsole von SSD auf USB. Nur am Rande.

Fazit: Auch die PCM Werksdaten sind nicht mehr vorhanden.DEIN FAZIT.Unter Media SSD-U sind auch keine Daten zu sehen. Sind die Daten deshalb futsch ? Ich glaube nicht !Mein Fazit: Wenn jetzt nur das OS ohne Resourcen geladen würde, könnte ich im Sound-Edit-Mode
PCG-Sounds mit den Rom-Samples erstellen. Habe ich aus Zeitgründen nicht gemacht, aber leih mir für 3 Jahre einen Korg R3, dann mache ich das auch noch: Das tu ich bestimmt !!!

Logische Schlußfolgerung: PCM Speicherbereich ist ein RAM Speicher, aber vor dem Auslesen/Speichern der PCM Werksdaten auf externe Datenträger geschützt.Den Schutz kaufe ich Dir ab, aber Deiner „persönlichen“ Schlussfolgerung möchte ich dann auch noch meine Eigene hinzufügen. Aber weiter unten mehr. Der Speicher kann aber durch das Einladen einer speziellen Dateiversion des Betriebssystems wieder mit neuen Samples aufgefüllt werden. Diese Datei ist ebenso im Download des System-Reset Files enthalten. Aus diesem Grunde ist auch die kombinierte OS-RES Datei über 130 Mbyte groß.Eine 130MB grosse Datei enthält nicht zwangsläufig 130MB Daten, nur weil sie so gross ist. Wenn ich jetzt mal spekuliere und behaupte, dass es sich bei dieser Datei um eine Image-Datei handelt, da könnte ein Schuh draus werden. Diese Datei zeigt als Grösse dann die Partitionsgrösse an. In ersten Linie ist das der vorformatierte Bereich, damit das System keine Pfade selbständig suchen und erstellen muss, und gleichzeitig die richtigen Attritbute für die SSD-U-Partition gesetzt sind. (unsichtbar =Datenschutz im Media-Bereich).

Und nun meine persönliche Schlussfolgerung. Die spezielle Datei mit der die Samples zum Leben erweckt werden, kann jeder mit Media/Utility/FullBackup selbst erstellen. Ab Werk heisst diese zwar PKG (Package Korg File), aber die eigene User-Version als BKG (Backup Korg-File) ist meines Erachtens dasselbe. Nur mit dem Unterschied, dass meine eigenen Änderungen in meinem BKG-File vorhanden sind. Im PKG nicht.

Und diese Funktion des Fullbackups unter Media/Utility gab mir noch mal die Bestätigung, dass die Werksamples (PCMs) immer fest im Gerät schlummern. Die PA-Modelle, die Samples nachladen können, haben nämlich eine sehr schöne Eigenschaft. Es ist nicht erforderlich Samples eines neuen Sounds zu laden, wenn sich diese auf dem selben Datenträger/Verzeichnis befinden. Die PCG-Datei wird als Sound-Datei bezeichnet, lädt aber die dazugehörigen Samples automatisch. Werden Samples einfach gelöscht, die mit einem PCG-Sound verknüpft sind, klingt die PCG nicht mehr. Sollte man also nicht tun. Und hier liegt auch das Geheimnis Deiner oben erwähnten Datei, die die Samples zurückbringt. Das sind dann PCGs und Drum-Kits..., die auf die PCM-Samples im ROM zugreifen und somit wieder das Leben im PA2 erblühen lassen. Von alleine melden sich die Samples nicht, da muss schon jemand anklopfen.
Ich finde, dass meine persönliche , logische Schlussfolgerung sachlich und fachlich korrekt ist und auch die bewusst gewollten Eigenschaften des PA2 unterstreicht.

Und somit gibt es für alle die gerne Samples ausprobieren auch die tolle Nachricht, dass man nach herzenslust probieren darf und die PCGs einfach löschen darf, wenn man den Sound mit den dazugehörigen Samples nicht mehr haben möchte. Der Tipp mit dem rapide Kürzen der Samples, um Sample-Speicher frei zu machen, ist sicher eine Möglichkeit , aber eine Arbeit für Strafgefangene.

Besser, schneller und sicherer ist es nach dem Löschen von PCGs (die Fremdsamples genutzt hatten), einfach ein Fullbackup über Media-Utility zu machen. Dann aus dem Media-Utility-Menü ein Full Restore.
Fertig. Beim Laden der noch vorhandenen PCGs, lädt jetzt der PA2/PA800 nur noch die RAM-Samples nach, die für die PCGs erfoderlich sind, weil die PCGs (Sounds) dieses automatisch übernehmen.
Was nicht mehr mit einem PCG verknüpft ist, schlummert ungenutzt im Fullbackup.
So bleibt das System clean und es befinden sich nie Sample-Leichen im wertvollen Speicher. Und der Bootvorgang wird ebenfalls beschleunigt.

Lieber Alex, lass Dich bitte nicht abschrecken mir zu wiedersprechen. Ich lerne gerne dazu und finde dieses Thema sehr spannend. Ich will keine Erweiterung entwickeln oder jemanden Tipps geben, wie er dies tun sollte. Ganz im Gegenteil. Ich rate jedem die Finger davon zu lassen, da die kleinste OS-Änderung alles zunichte machen könnte.

Abschliessendes Fazit: Die PCM-Samples können nicht in einem dynamischen RAM gehalten werden, wenn das Gerät ausgeschaltet wird. Und nur aus dem Rom oder Sample-Ram geht es schnell genug.
Der PA2 hat keine Refresh-Routine um dyn. Rams als Dauerspeicher zu verwenden. Dazu fehlt die Z80 Minimalausstattung mit Batterie-Spannungsversorgung.

Ein Austausch eines ROM Speichers ist somit zum Updaten von PCM Werksdaten nicht notwendig.Warum gibt es dann nach so langer Zeit keine neuen Werk-Samples
KOMMENTAR zur Sample Speichererweiterung.

Nun, der Grund für die Begrenzung des Sample RAM Speichers liegt weniger an der vorhandenen Kapazität des SSD-S Speicherbereiches, als mehr am Arbeitsspeicher und der hardwaretechnischen Voraussetzung für den Einsatz von DIMM Modulen mit größerer Speicherkapazität (fehlende Adressierungsmöglichkeiten).Das kann natürlich noch dazu kommen, das bestreite ich auch nicht, aber die Samples müssen irgendwo gespiegelt werden, damit sie beim Neustart wieder geladen werden können. Und dazu dient der SSD-U- Bereich.
Zum SSD-S Speicherbereich ist von Dir richtig bemerkt worden(ein Glück Smile ), daß dort das sogenannte "ALL" Verzeichnis abgelegt ist und somit darüber alle USER Daten aktiv im Livebetrieb(Umschalten JA – Livestreaming NEIN) abrufbar sind. Hierzu gehören auch die Sound-Parameter der USER Sounds(Sogar die Parameter der Werk-Sounds), nicht aber die PCM Daten.Ja wo sind se denn dann hin, wenn der Strom ausgeht ??? Dies belegt, daß keine Abhängigkeit zwischen dem erweiterbaren Sample-RAM-Speicher und dem SSD-S Speicherbereich besteht.Na ja, bitte nicht böse sein, das glaube ich noch nicht. Gib mir bitte per PM fundierte Tipps an denen ich das nachvollziehen kann, dann setzte ich mich noch mal geren 2 Stunden hin und zeichne etwas Neues.

Eine offizielle Speichererweiterung für das Pa800 Keyboard gibt es von KORG nicht.

Sorry, mußte das hier klarstellen, damit kein falscher Eindruck entsteht!

Keine Angst. Habe jetzt keinen falschen Eindruck von Dir

LiM

PS: Ich hoffe Du auch nicht von mir. Es macht doch einfach nur Spass..................


PS2: Hier noch ein Auszug aus Deiner empfohlenen Lektüre:
Da steht nur etwas von Sounds, und so etwas ist beim PA2 eine PCG-Datei, aber kein Sample.Ich glaube die nennen sich anders.
Samples sind immer Rohdaten, die in PCGs eingebunden werden müssen.
The supplied .BKP file
The Accessory CD that comes with your Pa2X contains the following
“.BKP” file:
Pa2X_res_v[nnn].bkp. These are all the Musical Resources,
including all Sounds, Performances, Styles, Pads, STSs, Song-
Book, Voice Processor and Global data.

This is equivalent to the file you can create with the Media >
Utility > Full Resource Backup command. To load it, use the
“Loading a .BKP file” procedure described below.
Warning: Loading this file will delete your User data, so we suggest
you back-up your older data before upgrading. See “Backing-up
your older data” below.


Nettiquette ist keine Glückssache.

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Viele Grüsse
LiM
Re: Speicheraufbau PA2Xpro [Beitrag #31446 ist eine Antwort auf Beitrag #31441] Mi, 19 August 2009 10:04 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
timmy ist gerade offline  timmy
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Hallo Ihr Techniker!
Auch wenn es eigentlich gerade nur zwischen Alex und LiM hin und hergeht:
Ich hätte nicht gedacht, dass im "Tisch-Hupen-Bereich" (verzeiht mir diesen Ausdrucks, ein wenig Übertreibung macht Spaß Twisted Evil ) so fachgesimpelt wird; bravo!
Auch ohne bisherige tiefgreifende Korg-Erfahrung (jaja, Asche auf mein Haupt) freut es mich, dass Lessismore meine Annahme - bzw. bisheriges Weltbild zum Thema interner Aufbau eines ROMplers - bekräftigt hat...
Also doch eher: Reset - Zuordnung "Sound" <-> Wellenformendaten weg...(aber eben nur die Zuordnung).

Jetzt hätte ich aber doch gerne gewusst, warum die Reset-Datei sooo groß ist (denn reine Sound-, Performance-, Style-, Pad-, STS-, SongBook- und Globaldaten können doch nicht so umfangreich sein - is' doch nur Text).
Wenn das Wellenformmaterial da drin stecken würde, könnte ja ein findiger Soundtüftler auf die Idee kommen, diese irgendwie zu "isolieren" (verzeiht den laienhaften Ausdruck) und mit einem vernünftigem Editor (z. B. Awave von FMJ) zu bearbeiten oder gar eigene Wunschsamples mit einzubauen; wäre natürlich nicht einfach bzw. hochschwierig, da die Multisamples ohne Punkt und Komma hintereinander gesetzt wären.

@YamaKorg: Jau, der Elan kommt so langsam (warte mal, bis ich das Teil endlich habe); auch wegen des warmen Empfangs von Eurer Seite Smile
Deine Seite hab' ich schon eingehend studiert und die Soundbeispiele haben wohl auch Ausschlag für meine Entscheidung zur PA2x pro gegeben.

Spaß macht das Diskutieren mit Euch auf jeden Fall - und bisher entstehen bei mir nur guten Eindrücke Very Happy

Viele Grüße
Tim


derzeit: Nord Stage 2 (und demnächst Korg PA600?)
zuvor: Kurzweil K2000, Korg PA2x pro , Nord Stage EX, Kronos 61
Re: Speicheraufbau PA2Xpro [Beitrag #31450 ist eine Antwort auf Beitrag #31446] Mi, 19 August 2009 13:35 Zum vorherigen Beitrag gehen
LESSISMORE
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Hallo Tim

Deine Frage bezgl. der grossen Datei (mit wenig Inhalt) hatte ich kurz angerissen.

Befass Dich mal mit Image-Programm. Also mit Ghost und Konsorten.
Dort gibt es Optionen, mit denen eine leere Fastplatte, z.B. 100 GB gross, als Image abgelegt werden soll. Wenn jetzt die dynamische Grössenanpassung für das Ziellaufwerk ausgeschaltet ist und die feste Grösse damit beibehalten wird, dann zeigt das Image 100 GB Grösse an. Dann wird nicht mehr zwischen verwertbaren Daten und Formatdaten unterscheiden.
Beim Formatieren werden ja lauter Daten auf den Datenträger geschrieben. Spur Null, Fats, Sektornummer, Zylinder-Anzahl, Köpfe, Attribute, Ersatzspurtabellen... und noch vieles mehr.
Das sind alles bereits Bits und Bytes, die mit Nutzerdaten nichts zutun haben. Wir denken immer an unsere hör- und sichtbaren Daten. Aber das ist es ja nicht alleine. Unsere Daten stecken nur in einem riesen Gerüst von Format-Daten.

Ein so erstelltes Image kann quasi als Leer-Image mit einer Grösse von 100GB auf eine 200 GB Festplatte gespielt werden und man wird nach Fertigstellung nur 100 GB freien Platz sehen können.
Auf diese Weise können komplette Büros schnell eingerichtet werden. Das Aufspielen eines Images geht in wenigen Minuten.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass der PA2 es in wenigen Minuten schafft die SSD zu formatieren, die Partitionen einrichtet , die Attribute setzt und dann noch 128 MB Samples aufspielt. Die restlichen Resourcen sollten dann natürlich nicht vergessen werden.
Ich glaube fest daran, dass in dem Fall der SSD-Flash-Bereich nur einer Schnellformatierung unterzogen wird und dann aus Zeit- und Sicherheitsgründen ein solches FIX-Image aufgespielt wird.

So ist dann auch die Frage nach der grossen Datei meines Erachtens geklärt.


Nettiquette ist keine Glückssache.

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Viele Grüsse
LiM
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