KORG FORUM


Startseite » Korg » KORG Keyboards / MultiPlayer » Pa2xpro Geschichte
Anzeigen: Heutige Beiträge :: Abstimmungen anzeigen :: Beitragsnavigator
Zur Baumansicht dieses Themas wechseln Ein neues Thema erstellen Antwort abschicken
Pa2xpro Geschichte [Beitrag #20666] Mo, 25 Februar 2008 18:51 Zum nächsten Beitrag gehen
Monika ist gerade offline  Monika
Beiträge: 155
Registriert: Dezember 2006
Ort: Osnabrück
Professional-Member
Hallo Jungs Smile, ich dachte, es wird höchste Zeit, mal wieder ein paar Eindrücke an die Kollegen weiter zu geben..
ich habe einfach keine Zeit mehr. Mein Schätzelein, der PA2xpro, beansprucht meine Zeit und Freizeit..

Anfang Februar hatte ich es gewagt, das neue Keyboard zu spielen. Ich dachte, ich hätte alles ganz gut vorbereitet..
40 Personen vor mir. Klein und kuschelig. Es wird gequatscht, Sekt getrunken dann gegessen.
Ich spiele anfangs meine hase-hase Wink musik. Plötzlich die Drums vieler Styles viel zu laut. die Bässe der Styles, viel zu laut. Ich singe Norah Jones und höre das Klavier in der rechten Hand gar nicht, weil links alles viel zu laut...die Verhältnisse passen nicht.
ich hätte mich manchmal verkriechen mögen, weil selbst völlig
überrascht und auch enttäuscht, dass ich mit der Einstellerei noch gar nicht fertig war... 3 Wochen habe ich dann mit meiner Anlage zusammen im Muikzimmer Lautstärken angepasst. Konsequent Bässe und Drums auf 85-95 Vol.runtergezogen!!! Letzte Woche zwei Termine.
Alles war viel besser! War super, um ehrlich zu sein.
Gerade las ich im Forum die Songbook-Käse-Geschichte!!
ca 40 Styles/Songs habe ich bisher im Songbook eingetragen. Tolle Sache.
Danach,wenn angewählt, man spielt schließlich mit beiden Händen, warte ich verzweiftelt auf mein gewohntes Display. Man benötigt doch abwechselnd verschiedene Sounds in einem Song, die ich, am Besten ohne EXIT zu drücken, ganz schnell benötige.
Ist lästig. In der TAT.

Ich schalte noch superviel herum, Dinge zu finden, die vorher anders zu finden waren. Das Display reagiert dabei nicht immer.
Samstag war mir dabei das ganze Display nach unten gerutscht, weil zu tüchtig gedrückt wahrscheinlich. Ohne Fingernägel ist es selbstverständlich schwierig, die winzigen Mute- oder Volumetaster zu treffen. WEIL: man spielt doch mit beiden Händen. Es muß ganz schnell gehen!!!!

Kommendes WE habe ich zwei ganz normale Untermalungs Termine. Samstag Nacht noch einen dritten Discotheken-Gig. Alando Palais. Dort spiele ich 1-2 mal im Monat in einer riesigen Lounge und muß alles aufdrehen. Es wird sich dann herausstellen, ob ich die Lautstärken zu weit heruntergezogen habe. Wahrscheinlich fehlt dann der "Schub", der sogenannte... Bin ganz gespannt. Es wird noch etwas dauern! Fast hätte man mir einen Tyros geschenkt.... Ich wollte ihn nicht. Razz
Aber niemals würde ich wieder tauschen wollen. Ne

Monika
ganze Romane schreibt sie....sorry

Re: Pa2xpro Geschichte [Beitrag #20673 ist eine Antwort auf Beitrag #20666] Mo, 25 Februar 2008 21:39 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
musicman56 ist gerade offline  musicman56
Beiträge: 1079
Registriert: März 2006
Master of Music-Member
Hallo Monika,

wohlwissend dass es nur dumme Antworten gibt und keine dummen Fragen, wage ich es mal die wahrscheinlich dumme Frage zu stellen, ob du denn nicht mit den STS 1..4 arbeitest? Huch, ein langer Satz...

4 Sounds pro Titel z.B. auf Upper1 gelegt dürften doch reichen. Hinzu dann noch ein paar zusätzliche "gemutete" Sounds die man meim PA2X automatisch bei Faderberührung entmutet! Mich frisst der Neid weil das bei meinem PA1X nicht geht.


Mit musikalischem Gruß
Otto - MusicMan56
Re: Pa2xpro Geschichte [Beitrag #20678 ist eine Antwort auf Beitrag #20673] Di, 26 Februar 2008 07:57 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Monika ist gerade offline  Monika
Beiträge: 155
Registriert: Dezember 2006
Ort: Osnabrück
Professional-Member
Hallo, guten Morgen Musicman...
vielen Dank! Irgendwas mache ich immer anders oder sogar falsch.
Auf die praktischen Dinge muß ich alleine kommen, weil sie
niemand erzählt Sad
Ich benutze die STS 1-4 natürlich. nicht immer. ich kann es mir nicht merken, was wo liegt, bei so vielen songs und Variationen.
diese EASY mode variation, oder wie sie heißt, habe ich noch nicht benutzt. ich möchte andere Dinge im Display. (is wahrscheinlich auch quatsch...)
Aber auch dahin muß ich schalten (erst mal EXIT)
Außerdem habe ich nach sovielen Songbookeinträgen noch immer nicht kapiert, was die Bedienungsanleitung auf S.69 erklärt:

Write Current resource xxx

Write STS: T xxx to STS 1-4
All current Style STS.

Die Seite ist immer aufgeschlagen, und trotzdem muß ich raten, was beim abspeichern zu tun ist. Manchmal sind plötzlich alle 4 STS gleich, manchmal passiert nix. manchmal ist alls gut.
ich habe es nicht verstanden.
Viele Grüße
Monika
Re: Pa2xpro Geschichte [Beitrag #20680 ist eine Antwort auf Beitrag #20679] Di, 26 Februar 2008 08:57 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
wittid ist gerade offline  wittid
Beiträge: 718
Registriert: März 2005
Ort: Goldbach
Master of Music-Member
Sorry Monika,

aber da muss ich jetzt einfach sagen - du leidest und jammerst schon zu lange daß dir keiner hilft. Dir wurde bereits Hilfe und sogar ein Crashkurs angeboten (ich sag mal so vor 1,5-2 Monaten schon) - und zwar bei Mr.Dee himself - und glaub mir (und alle, die ihn kennen werden die das bestätigen können) - wenn sich jemand mit den Kisten auskennt, dann Dee.

Wenn du das dann nicht annimmst, dann ist das def. dein Problem.
Wenn du dir ein paar Stunden Zeit nimmst und setzt dich zu jemandem, der diese Kisten in- und auswendig kennt, wird dir das mehr bringen, als Tage- und Wochenlang die Anleitungen zu studieren.

Zum Thema mit den Lautstärken - das hat beim PA1X schon nicht gepasst. Damaliges Statement seitens Korg "wir hören nix - ist doch alles OK". Hmmmm, hat mich schon damals gewundert, daß es scheinbar jeder hört, nur die nicht, die die Kiste produzieren.

Auch wenn das jetzt einigen nicht passen wird, aber Auspacken - Einschalten - Anfangen zu spielen ist bei Korg nur sehr begrenzt möglich (wenn´s richtig gut und nicht nur mittelmäßig klingen soll) - da hat das die große böse Konkurenz wesentlich besser gelöst finde ich, da ist das in sich viel homogener und stimmiger.

Ich hoffe wir sehen uns auf der Messe (Halle 5 - C51) mit unserem getunten PA2X mit original Xprodata-Sounds.

bis dahin - keep on playing
Detlef Very Happy


Please visit my homepage
http://www.thevoiceartist.de
Re: Pa2xpro Geschichte [Beitrag #20684 ist eine Antwort auf Beitrag #20680] Di, 26 Februar 2008 13:11 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Monika ist gerade offline  Monika
Beiträge: 155
Registriert: Dezember 2006
Ort: Osnabrück
Professional-Member
Hey Detlef,

tut mir leid, wenn ich so geklungen habe, als sei alles Mist oder mir helfe wohlmöglich niemand. Ihr seid doch alle da!!
Auch Alex, direkt, antwortet und hilft selbstverständlich!!
Ich hatte in den letzten Wochen tatsächlich keine ernsthaften Fragen und ganz wenig Zeit für neue AH Erlebnisse!!
ich habe Gigs gespielt und vorbereitet..die wirklich wichtigen Sachen.

Dass ich Seite 69 nicht so recht verstehe, kann ich niemandem vorwefen. Muß an mir liegen. Ich frage das nächste mal ganz gezielt und deutlich!!

Auf den pers. Workshop freue ich mich, auf die Messe auch.
Ich sollte wirklich fahren. Mit dem Zug? Mit dem Auto? Mit Euch?

ALSO: Mir und meinem Schätzelein geht es gut!! Wir werden weiterhin unsere Probleme, aber auch die schönen Erfahrungen (wie z.B. die MP3 Aufnahmen) ans Forum weitergeben..
Genial! just sing and play, press record and it sounds lovely!

moni

[Aktualisiert am: Di, 26 Februar 2008 13:12]

Den Beitrag einem Moderator melden

Re: Pa2xpro Geschichte [Beitrag #20685 ist eine Antwort auf Beitrag #20680] Di, 26 Februar 2008 13:50 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Alex@KORG ist gerade offline  Alex@KORG
Beiträge: 2897
Registriert: November 2006
Ort: Marburg
Master of Music-Member
Grundsätzlich möchte ich zu diesem Thema anmerken, daß man einerseits Verständnis dafür haben muß, daß KORG Neulinge erst einmal eine gewisse Eingewöhnungsphase in Bezug auf das Bedienkonzept benötigen. Dies scheint aber normal zu sein.

Berücksichtigen sollte man allerdings bei den Werksvorgaben unserer PA-Instrumente, daß diese Geräte über eine dynamische Tastatur verfügen. Die Dynamik Funktion ist daher auch üblicherweise voreingestellt und in den programmierten Performances berücksichtigt.

Dass sich das dynamische Spielverhalten des Anwenders auch auf die Lautstärke der Sounds auswirkt, ist ja bekannt und durchaus möglich, daß damit ein Keyboardspieler, der z.B. vom Akkordeon kommt, hier auf erste Probleme stößt.

Möchte man also die vorprogrammierten Registrationen der STS oder Performances 1:1 in den Lautstärken miteinander vergleichen, so sollte man die Dynamik-Funktion deaktivieren, da es ja Sounds gibt, wie z.B. Organ etc. die aufgrund Ihre Einstellungen auf die Anschlagdynamik nicht reagieren.

Ich möchte meinen, daß ansonsten die "Master"-Lautstärken der Sounds, unserer Pa-Instrumente, schon homogen abgemischt sind.

Es gibt natürlich noch weitere äußere Einflüsse, die den gesamten Sound des Keyboards beeinflussen können. Hiermit spreche ich die Räumlichkeiten an, in denen die Musiker Ihre Auftritte haben. Es ist i.d. Regel für jeden Musiker ein Pflichtakt, einen sogenannten Soundcheck vorzunehmen, bevor man später beim Auftritt "böse Überraschungen" erlebt!

Als Hilfsmittel stehen ja den Musikern an unseren neuen Pa-Instrumenten genügend Einstellmöglichkeiten über EQ, Master EQ etc. zur Verfügung.

So bin ich auch überzeugt, daß ein KORG Newcomer, wie Monika, mit der Zeit das Pa2X Keyboard beherrschen wird. Ich find es daher auch angemessen, andere User hier im Forum um Tipps und Tricks zu bitten, um Lösungen zu bedientechnischen Problemen zu erhalten. Alternativ können auch Anfragen an die KORG Hotline gestellt werden.

Gruss

Alex
Re: Pa2xpro Geschichte [Beitrag #20686 ist eine Antwort auf Beitrag #20685] Di, 26 Februar 2008 15:21 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
pro021
Beiträge: 419
Registriert: Dezember 2006
Master of Music-Member
Liebe Monika, du bist nicht allein. Alle Umsteiger hatten das Problem. Das die Lautstärken Live, beim ersten Mal, dann überhaupt nicht passen ist so ziemlich einzementiert. Das ging mir so, das ging dir so, das ging einem Bekannten von mir so...es dürfte ein allgemeines Detail bei Korg-Boards sein. Da muss ernsthaft davor abgeraten werden einen Livegig zu starten bevor das komplette Repertoire, mit allen Einstellmöglichkeiten, über die PA angepasst ist. Schnell schnell macht den ersten Abend zur "längsten Nacht der Welt"! Laughing Laughing Laughing Zu deiner Beruhigung.....es tut aber trotzdem jeder! Ich spielte letztens auf einem fremden PA800 über die Anlage meines Musikerfreundes. Was kann schon groß passieren! Es ging in groben Zügen alles gut, aber mein Stick hatte die Arrangements für meine PA hergerichtet. Es gab den Superpfeifer und den Superbass Laughing
Jedenfalls ging alles gut ich hab die Kurve gekriegt. Den Easy Modus solltest du, nach erfolgter Abmischung und Soundcheck, Life auf jeden Fall verwenden. Du siehst nur die für den Auftritt relvanten Sachen und Einstellmöglichkeiten und noch dazu im Klartext und ausreichend groß geschrieben. Mehr ist zuviel und bietet erschreckend viel Möglichkeiten für den Fehlgriff! Für mich jedenfalls!
Weiters finde ich ein oder zwei Monate für die Erstellung der Arrangements und des Repertoires einfach zu wenig. Ich hab natürlich keine Ahnung mit wievielen Arrangements du ausrückst, aber ab 200 Arrangements geht es sich nur mehr schlecht mit 2 Monaten aus. Aus meiner Sicht ist ein halbes Jahr die sichere Seite, 4 Monate für einen bezahlten Gig grad mal so Embarassed und weniger als drei Monate ist ein Risiko. Ich selbst spielte nach 2 Monaten....was kann den schon groß sein, am Silberarren gings auch Cool, da stand das Repertoiere nach eineinhalb Monaten und man will ja schließlich mal raus mit dem Gerät und die Kohle reinspielen! Die Sachen die noch nicht 100pro sitzen improvisieren wir....eh klar Laughing Lass dir sagen "es ging mir wie dir"! Ich hatte vergessen dass das Keyboard nicht nur schwarze und weiße Tasten hat!
Mittlerweile noch immer sehr vorsichtig ist es kein wirkliches Problem mehr, aber alles am Korg ist für Rechtshänder und Graddenker ein wenig verkehrt gedingst und muss um(ein)studiert, also umgelernt werden. Dann gehts wie von selbst!
Nebenbei nach einem Jahr wird noch immer angepasst und noch immer gedingst. Ja noch immer gibt es was zu verbessern und ich komme auf Sachen drauf....
In einem meiner ersten Threads hier schrieb ich ziemlich entnervt "wer also einen Korg kauft der braucht sich um seine Freizeit keine Sorgen mehr zu machen....es gibt keine mehr" Laughing
Liebe Grüße
"never ever give up" Laughing


PS: leg die Bedienungsanleitung weg. Die verwirrt unnötig! Früher oder später kommst von alleine drauf. Die "Shift" Taste ist halt ein Geheimtip, oder auch nicht

[Aktualisiert am: Di, 26 Februar 2008 15:43]

Den Beitrag einem Moderator melden

Re: Pa2xpro Geschichte [Beitrag #20691 ist eine Antwort auf Beitrag #20686] Di, 26 Februar 2008 21:24 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Monika ist gerade offline  Monika
Beiträge: 155
Registriert: Dezember 2006
Ort: Osnabrück
Professional-Member
Is das nich schön? ich komme geschafft nach hause und freue mich schon auf das Forum...
Ich danke für die Antworten. Werde mich sofort an die Maschine setzen.. Essen tue ich morgen Confused

Noch etwas zur Einstellerei: (s.Heinz)
Es ist längst noch nicht vertraut, das Ganze SPIEL...

Ich habe in meinem Fall vielleicht das Glück, dass ich mir Zeit
nehmen kann zwischen den Titeln. Die Leute warten auf keine Tanzmusik. Sie hören mir zu während sie IRGENDETWAS tun, aber nicht tanzen...
Publikum ist oft ganz dicht in meiner Nähe, um mir auf die Finger oder Beine zu sehen Shocked .. Sie sitzen teilweise nur knapp vor den Boxen. Da hilft auch ganz bestimmt keine Veränderung einer TOUCH Geschichte.. Meine Finger sind tüchtig kräftig. Drums und Bässe dringen bei leisen Lautstärken oftmals zu stark durch!
Ich bin NIE zu laut, es würde einfach nicht passen.
Die Leute lieben das. Aufdrehen kann man jederzeit, macht immer Spaß. Aber ruhig muss es auch schön klingen... alles soll zu hören sein.

Ich leg jetzt erst mal los...sons is nacht
LG MONIKA
Re: Pa2xpro Geschichte [Beitrag #20722 ist eine Antwort auf Beitrag #20666] Do, 28 Februar 2008 15:39 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
DoubleSpeed ist gerade offline  DoubleSpeed
Beiträge: 18
Registriert: September 2004
Advanced-Member
Hallo, also ich Eure Meinung kann ich nicht teilen.

Ich habe mein Pa2x pro gekauft und bin eine Woche später damit auf die Bühne gegangen.

Wenn man eine halbwegs vernünftige PA im Einsatz hat, in meinem Fall Dynacord CMS 1000 mit Acoustic-Line Seeburg aktiv System, dann dürfte es keine großen Probleme geben. Ich habe 2 Jahre mit Tyros und weitere 2 Jahre mit Tyros 2 gearbeitet und der erste Abend mit meinem Korg war eine Wohltat. Es hat auf Anhieb zu 95 % alles gepasst. Ein paar Sound anpassungen am Master EQ des Keyboards und an der Klangregelung des Mischpults, dann war alles o.K.

Klar, hier und da fand ich die Percussions etwas zu laut, aber das ist nur ein Schieberegler und write Current Style. Für die rechte Hand benutze ich ein Volumen Pedal. Damit habe ich alle anfallenden Probleme gelöst. Das macht auch Sinn bei z.B. Orgel Spunds. Ohne Schweller bekommt dieses Orgel Feeling nicht.

Das Ding klingt SUPER !!!. Alles war da, was ich bei Tyros vermisst habe. Sehr Druckvoller Sound und trotzdem Seidig Weich.

Klar, ich habe mal 1 Jahr einen PA1X mit XMS 01 Board von DEE im Einsatz gehabt und in sofern war die Bedienung nichts fremdes für mich. Ein bißchen reindenken und alles war o.K. Alle Parameter und Tricks kenne ich auch nicht und werde mit Sicherheit irgendwann mal auch dieses Forum als hilfreiche Unterstützung benötigen.

Im Gegensatz zu anderen Keyboard Herstellern hat man hier wenigstens die Möglichkeit seine Styles Lautstärke und Sountechn. anzupassen und abzuspeichern wo auch immer man möchte und das sogar während der Fahrt. Großes lob an Korg.

Versuche das mal mit einem Yamaha z.B. Da muss man die Styles alle so nutzen wie der Programmierer es vorgesehen hat, es sei denn, man lädt die Styles in den Style Creator, Schraubt tierisch kompliziert dran rum und kann ihn anschließend nur auf einem USER Platz ablegen, nicht auf eine Preset Bank. Da verliert man schnell die Lust. Ich möchte einen Internen Styles , z.B. 8Beat auch da ablegen können, wo ich ihn im Live-Einsatz auch wiederfinde und da wo es Sinn macht. Bei anderen Herstellern hast Du nachher alle geänderten Styles, aller Stilrichtungen in einem User liegen. Ganz toll.

Das ist nicht mehr Zeitgemäß. Bei einem Keyboard jenseits der 3000 Euro Grenze muß es mir als USER ermöglicht sein, mir die Kiste so zurecht zu bauen wie ich ihn brauche, wie auch immer das aussieht.

Mit den Sounds verhält es sich genau so.
Ich spiele z.B. auch Saxophon (ist mein Hauptinstrument) mit Hall und Echo, weil das halt meine Soundvorstellung ist. Wenn ich mal mein Saxophon nicht dabei habe, dann möchte ich meinen Saxophonsound aus dem Keyboard auch gerne mit Hall und Echo spielen und ihn auch in meiner Soundkategorie Saxophon finden und nicht irgendwo in einem User Sound Speicher.

Man muß hier mal ganz klar erwähnen, das man als Spieler eines Korg Keyboards, besonders eines der letzten Modelle wesentlich mehr Möglichkeiten hat als mit einem Keyboard anderer Hersteller.

Also ist es auch nicht verwunderlich, dass man in diversen Untermenüs auch mehr einstellen kann und das wiederum zu Verwirrungen führt. Schaut Euch alleine die Einstellmöglichkeiten des eingebauten T.C. Helicon an.

Bei anderen Keyboards ist das alles einfacher, weil entweder Vocalist an oder Vocalist aus. Bei Yamaha wählst Du ein Preset aus und ende. Klar kann man das Editieren und verändern, aber es macht keinen Sinn, weil aus dem eingebauten Vocalist nicht mehr rauszuholen ist als bei den Presets. Damit ist das Ding schon mehr als an seiner Grenze.

Bin kein Schlechtmacher anderer Hersteller. Jedes Keyboard hat seine Vorzüge und seine Daseinsberechtigung, alles andere ist dann Geschmacksache. Habe mit Tyros 1 und 2 viele Jahre mein Geld verdient und auch mein Publikum begeistert. Letztendlich ist dem jenigen im Publikum egal, welches Keyboard Du spielst. Wenn Du im richtigen Moment den richtigen Song spielst, ist alles Paletti. Das könnte sogar auf einem Casio passieren.

Das gleiche gilt für die Sound Lautstärken der Korg Styles. Kein Programmierer kann den Geschmack aller USER treffen. Es sind lediglich nur Presets, die man dann auf seine eigenen Wünsche anpassen kann. Hier kann man sie aber ändern und genau das war für mich ein Kriterium mir dieses Ding zu kaufen und bin von Tag zu Tag mehr begeistert.

Also nicht verzweifeln, sondern probieren und tüfteln.

Es gibt immer mehrere Wege, die zum Ziel führen.

Weiterhin viel Spaß bei der Arbeit und mit Euren Korg Baby´s.

Gruß
Ralf Schönewald
Re: Pa2xpro Geschichte [Beitrag #21019 ist eine Antwort auf Beitrag #20722] Mo, 10 März 2008 14:44 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
pro021
Beiträge: 419
Registriert: Dezember 2006
Master of Music-Member
" Versuche das mal mit einem Yamaha z.B. Da muss man die Styles alle so nutzen wie der Programmierer es vorgesehen hat, es sei denn, man lädt die Styles in den Style Creator, Schraubt tierisch kompliziert dran rum und kann ihn anschließend nur auf einem USER Platz ablegen, nicht auf eine Preset Bank "

Hmmm nicht ganz Rolling Eyes Den Style muss man nämlich bei Yamaha nicht verändern. Das ist überhaupt nicht notwendig, da ich ein und denselben Style in hunderten Varianten verwenden kann. Erst wenn ich Hallanteile der einzelne Instrumente dauerhaft verändern will oder andere dauerhafte Sachen im Style machen will ist großer Staat notwendig! Aber diese Diskussion würde hier nichts bringen!
Es sind halt zwei grundverschiedene Logiken und demzufolge auch grundverschiedene Zugänge zum lösen einer Aufgabe.
Ich spiele beide Instrumente und bin etwas besser auf Yamaha eingeschossen. Aus meiner Sicht einfach "einfacher" zu bedienen mit mehr Möglichkeiten für den arrangierten Live-Auftritt. wenn ich beim Gig noch jede Menge Schieber benutze und nicht stillstehen kann ohne zu regeln dann ist Korg die erste Wahl. Klangmäßig ist Korg natürlich top, aber man kann auch Yamaha mit wenigen Handgriffen so hinkriegen, ohne in den Eingeweiden herum zu wühlen. Ganz einfach! Für "globale (eine reservierte Bezeichnung von Korg) " Veränderungen ist bei Yamaha ein tiefer Griff notwendig. Alles andere ist kinderleicht und man hat mindestens ebensoviel Möglichkeiten, von denen ich allerdings nur einen Bruchteil nutze! Komischerweise sind komplizierte Aufgaben bei Korg einfacher und vermeintlich einfache Sachen kompliziert. Vielleicht ist es aber nur mein Eindruck, wobei ich an den Fragen der Neuumsteiger erkenne dass es nicht an mir liegt sondern eher an der Philosophie von Korg.

Korgerfahrung ist bei einem Umstieg auf Korg natürlich unbezahlbar. Wer die nicht hat und quasi von 0 auf 100 loslegt, ist arm dran! Ein bezahlter Auftritt nach einer Woche ist allerdings ein Witz. Zwar etwas unglaubwürdig, aber gut! Wer tut das Arrangement in den Korg?.....oder einfach Midimaschine anwerfen und mal sehen was da kommt? Überraschung Very Happy Wird aber auch knapp die Midis für einen Abend in einer Woche hinein zu zwängen!
Ich sag nur "naja"!

Gruß Heinz
Re: Pa2xpro Geschichte [Beitrag #21024 ist eine Antwort auf Beitrag #20722] Mo, 10 März 2008 17:18 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
DoubleSpeed ist gerade offline  DoubleSpeed
Beiträge: 18
Registriert: September 2004
Advanced-Member
Hallo, Pro 021

jedem das Seine, auch die Meinung.

Jedes Keyboard hat sein Vorzüge und auch Krankheiten. Wenn Du von z.B. Yamaha auf Roland oder Ketron umsteigst hast Du auch nicht weniger Probleme als mit Korg. Es ist immer einfacher sein bekanntes Instrument zu bedienen. Steige mal von XP auf Vista um, da siehst Du schon dass alles anders ist und das sogar beim gleichen Hersteller.

Ein Keyboardhersteller kann natürlich kein Instrument bauen, wo alles so eingestellt ist, dass es jedem Spieler, egal welcher Art Live - Midi, Manualbass, verschiedene Stilrichtungen usw. ermöglicht wird, sofort loszulegen. Viele haben auch unterschiedliche Vorbildungen und Verständnis im techn. Bereich.

Mein Vorteil ist, dass ich schon des öfteren Korg im Einsatz hatte. I3, I4s, Pa80, Pa1x und jetzt Pa2xpro. Da fällt einem der Umstieg schon leichter.

Bei meinem ersten Gig mit dem Teil hatte ich natürlich auch meinen Tyros2 dabei. Man weiß ja nie. Zum Glück hat alles super funktioniert, so dass ich zu 90% den Korg benutzt habe, auch um alles auszuprobieren.

--------------------------------------
Deine Aussage:
"Ein bezahlter Auftritt nach einer Woche ist allerdings ein Witz. Zwar etwas unglaubwürdig, aber gut! Wer tut das Arrangement in den Korg?.....oder einfach Midimaschine anwerfen und mal sehen was da kommt? Überraschung Very Happy Wird aber auch knapp die Midis für einen Abend in einer Woche hinein zu zwängen!"
---------------------------------------

finde ich schon sehr gewagt, weil Du nichts über mich weißt und mich auch nicht kennst. Ich mache den Job als Musiker schon seit über 10 Jahren Hauptberuflich und das mit ca. 250 Jobs pro Jahr. Für wie Doof hälst Du mich eigentlich.

Wir spielen Soul, Pop und Top 40. Da brauchst Du nur einen guten Groove, denn den Bass spiele ich meistens selber. Rechts ein paar schöne Harmonien und Sounds und die Sache läuft. Ansonsten wird das Teil nur als Drummachine und Masterkeyboard benutzt.

Hier gibt es wenigstens eine Manualbass funktion, die auch erhalten bleibt wenn man die STS wechselt. Auch eine Tastatur, die groß genug ist um so zu arbeiten. Rechte Hand ein Volumenpedal. Weiß gar nicht weshalb hier Diskussionen entstehen und Sachen in Frage gestellt werden.

Als Midi Spieler hat man da bestimmt mehr Arbeit, seine Files dem neuen Instrument anzupassen.

Ob für Kool & and Gang, Earth Wind and Fire, Lionel Richie, Gloria Gayner usw. braucht man gut Pop und Disco Grooves und die hat der Korg ohne Zweifel. Auch für Balladen aus dem Easy Listening Bereich. Standards sowieso.

Es gibt zum Glück mehrere Hersteller und jeder soll das Kaufen und spielen, (oder spielen lassen) wo er am glücklichsten mit ist.

Jedes Teil ist kompliziert wenn man es nicht kennt und auch einfach, wenn man darauf eingespielt ist. Nur von alleine geht leider nichts.

Die Midispieler müssen ihre Files bearbeiten und die Live Spieler müssen viel üben. So ist das halt und kein Hersteller kann einem diese Arbeit abnehmen.

Gruß
Ralf
Re: Pa2xpro Geschichte [Beitrag #21036 ist eine Antwort auf Beitrag #21024] Di, 11 März 2008 06:54 Zum vorherigen Beitrag gehen
pro021
Beiträge: 419
Registriert: Dezember 2006
Master of Music-Member
"Für wie Doof hälst Du mich eigentlich. "

Tut mir leid, das ist nicht mein Ton. Vor allem nicht der Ton den ich vertrag. Also machs gut und vielleicht schaffst du es ja in einem Tag ein Repertoire zu erstellen. Ich wünsch es dir!

Trotzdem einen freundlichen Gruß
Heinz
  Zur Baumansicht dieses Themas wechseln Ein neues Thema erstellen Antwort abschicken
Vorheriges Thema: PAx2
Nächstes Thema: Guitar-Modus ... eure Erfahrungen ?
Gehe zum Forum:
  

-=] Zurück zum Anfang [=-
[ Themen als Syndikate anderen Seiten zur Verfügung stellen (XML) ] [ RSS ] [ PDF ]

aktuelle Zeit: Di Nov 12 07:42:53 CET 2019