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Workstation-Architektur [Beitrag #17469] Sa, 22 September 2007 05:24 Zum nächsten Beitrag gehen
MB ist gerade offline  MB
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Sounds im Multimode editieren können.[ 21 Stimmen ]
1. Ja, will ich auf einer künftigen Korg-Workstation haben. 16 / 76%
2. Ist mir egal, ich komme so oder so zurecht. 5 / 24%
3. Nein, die Korg-Workstation ist gut so wie sie ist. Es soll da nichts geändert werden. 0 / 0%

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(Abstimmung wurde nachträglich hinzugefügt)


Hallo erstmal! :-)

Ich poste das jetzt hier im Korg-Forum, weil es hier viele Nutzer der Korg-Workstations sind, und meine erste Workstation von Korg war, nämlich die Korg X3R, die ich seit 1995 besitze, aber seit längerem nicht mehr effektiv nutze. Ich habe die Entwicklung der Korg-Workstations immer beobachtet, weil ich schon mehrmals meine X3R durch ein aktuelleres Modell austauschen wollte, das bessere Audioqualität hat, einen Sampler eingebaut hat, mehrere Synthese-Arten integriert etc. Aber ein Manko, das mich damals bei der Korg X3R gestört hat, scheint bis heute nicht behoben worden zu sein.

Es hat eher Bedeutung für Nutzer, die eine Workstation nicht als Solo-Instrument auf der Bühne, sondern als einen multitimbralen Klangerzeuger im (Home-)Studio nutzen und dabei auch Anpassungen an den Sounds vornehmen bzw. neue Klänge erstellen. Und zwar fand bzw. finde ich es sehr unpraktisch, dass man die Sounds nicht editieren kann, während die Workstation sich im Multimode befindet, um die Auswirkungen der Editierung im Kontext des Gesamtmixes gleich hören zu können, ohne zwischen den Ebenen hin und her zu springen. D.h., ich fände es sehr praktisch, wenn man auch bei laufendem Sequencer an einem Sound schrauben könnte, ohne zum Editieren von Sounds diese multitimbrale Ebene verlassen zu müssen.

Sowohl die neue M3 als auch die OASYS haben allerdings diese Architektur, die wahrscheinlich noch damals vor ca. 20 Jahren mit der M1 eingeführt und so bis heute beibehalten wurde: Das Editieren von Sounds im Program-Mode, das Zusammenstellen von Drum-Kits im Global-Mode. Das finde ich persönlich sehr unpraktisch. Dass es auch anders geht, habe ich z.B. durch die Akai-S-Sampler-Serie von 1995 erfahren (S2000/S3000XL/S3200XL). Ich hatte den S2000 und anschließend den S3000XL im Einsatz. Da war es nämlich problemlos möglich, die Sound-Programme im Multimode komplett zu editieren, und es war nicht erforderlich zwischen Drum-Kits und sonstigen Instrumenten zu unterscheiden, da die Programme eine gemeinsame Architektur besaßen.

Nun wollte ich Eure Meinungen dazu hören, wenn jemand Lust hat sich dazu zu äußern. Betroffen sind ja alle Workstations von Korg, also ist es eigentlich egal, welches Instrument Ihr habt. ;-)

Grüße,
Michael

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[Aktualisiert am: Sa, 20 Oktober 2007 12:32]

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Re: Workstation-Architektur [Beitrag #17471 ist eine Antwort auf Beitrag #17469] Sa, 22 September 2007 13:54 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Ben Jamin ist gerade offline  Ben Jamin
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Vollkommen Deiner Meinung. Ich hatte vorher einen K2500 von Kurzweil, der diese Funktion in anderer Form hatte.
Wenn das Teil nicht andere grundlegende Schwachstellen gehabt hätte wäre das richtig gut gewesen!

Es wäre eht super, wenn man einen Timber auswählen könnte und dann mit Edit direkt in den Bearbeitungsmodus gehen würde.
Aber ich glaube das sollte man nicht hier schreiben sondern eigentlich direkt an Korg Japan oder?


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Re: Workstation-Architektur [Beitrag #17473 ist eine Antwort auf Beitrag #17471] Sa, 22 September 2007 14:40 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
MB ist gerade offline  MB
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Ben Jamin schrieb am Sa, 22 September 2007 13:54

Aber ich glaube das sollte man nicht hier schreiben sondern eigentlich direkt an Korg Japan oder?

Wenn man irgendwie bewirken möchte, dass das irgendwann auch tatsächlich geändert wird, wahrscheinlich schon... ;-)

Aber erst wollte ich die Meinungen anderer User hören. Vielleicht ist jemand z.B. zusätzlich der Meinung, dass die geänderten Sounds auch anders abgespeichert werden sollen... ;-)
Re: Workstation-Architektur [Beitrag #17474 ist eine Antwort auf Beitrag #17473] Sa, 22 September 2007 15:01 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Ben Jamin ist gerade offline  Ben Jamin
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Ja sone kleine "Unterschriften aktion" wäre nich schlecht

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Re: Workstation-Architektur [Beitrag #17496 ist eine Antwort auf Beitrag #17474] So, 23 September 2007 15:06 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
MB ist gerade offline  MB
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Ben Jamin schrieb am Sa, 22 September 2007 15:01

Ja sone kleine "Unterschriften aktion" wäre nich schlecht

Habe mal eine Umfrage hinzugefügt. ;-)
Re: Workstation-Architektur [Beitrag #17501 ist eine Antwort auf Beitrag #17496] So, 23 September 2007 21:37 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Ben Jamin ist gerade offline  Ben Jamin
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Sehr schön! Zwar erst 3 Stimmen aber gut Very Happy

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Re: Workstation-Architektur [Beitrag #18045 ist eine Antwort auf Beitrag #17469] Sa, 20 Oktober 2007 10:29 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
KORGSOUNDS ist gerade offline  KORGSOUNDS
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Hallo! Das stimmt, das ist einer der Schwachpunkte im Korg-Betriebs-System! Ich finde es auch nervig, immer wieder in die Programm- oder Global-Ebene zu switchen. Wie man das vermeiden kann haben andere Hersteller ja vorgemacht. Sollte doch auch für Korg machbar sein... Natürlich sollte es bei geänderten Programs möglich sein, diese abzuspeichern, vielleicht will man ja ein so editiertes Program in einer anderen Combi nutzen und ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand dann Parameter für Parameter nochmal alles in der neuen Combi programmieren will. Meine Stimme habt ihr!

***** LIVE-PERFORMANCE-COMBINATIONS für KRONOS & OASYS *****
http://www.christoph-schluessel.de/sound.html
Re: Workstation-Architektur [Beitrag #18048 ist eine Antwort auf Beitrag #18045] Sa, 20 Oktober 2007 11:39 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
MB ist gerade offline  MB
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Es gibt bei Korg ja die Möglichkeit die Sounds und Combis hin und her zu kopieren. Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass die Sounds in einem Multimode-Setup in allen Parametern editiert und auch dort gespeichert werden, und wenn man den einen oder anderen Sound in einem anderen Setup einsetzen möchte, dann kopiert man ihn halt einfach rüber. Es bestünde immer noch die Möglichkeit die editierten Sounds in der zentralen Sound-Library abzulegen. Bei Yamaha Motif bspw. können Sounds im Multimode editiert und gespeichert werden, dort nennt sich das "Mixing Voices". Hier ist oft das Problem, dass die Flexibilität auf Kosten der Einfachheit geht. So wäre z.B. zu fragen, ob auf einer Korg-Workstation eine extra Ebene für die Songs so unbedingt erforderlich ist, oder stattdessen innerhalb der Multisetups ein oder mehrere Arrangements mit dem eingebauten Sequencer erstellt werden können. Würde man so ein Multisetup auf einem Speichermedium sichern, wären dort sowohl die verwendeten Sounds als auch die Sequencer-Daten mitgespeichert.

[Aktualisiert am: Sa, 09 Juli 2011 15:58]

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icon13.gif  Re: Workstation-Architektur [Beitrag #18159 ist eine Antwort auf Beitrag #17469] Mi, 24 Oktober 2007 11:04 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Michael Klatte ist gerade offline  Michael Klatte
Beiträge: 19
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Auch ich, obwohl noch nicht Eigentümer eines OASYS, möchte meine Meinung kundtun. Es ist nervig, dauernd zwischen verschiedenen Ebenen hin und her zu springen. Daher habe ich die "mixed voices" meines Motif ES, d.h. die Editiermöglichkeit auf "Songebene" sehr zu schätzen gelernt. Einerseits ist es nervig, zwischen Ebenen hin und her zu springen, andererseits ist es ideal, während des Abspielens eines Songs bestimmte Klangparameter songgerecht "einzupegeln". Oft handelt es sich um kleine Klangdetails, die aber doch wichtig sein können. Sehr verwunderlich für mich ist, daß das OASYS hier "antiquarisch" daher kommt, denn die hier gegenständliche Möglichkeit müßte bei einem Gerät dieser Kategorie vorhanden sein. Rolling Eyes Rolling Eyes
Re: Workstation-Architektur [Beitrag #18209 ist eine Antwort auf Beitrag #18159] Fr, 26 Oktober 2007 04:20 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Alex@KORG ist gerade offline  Alex@KORG
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Ort: Marburg
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Hallo Zusammen,

habe mit großem Interesse Eure Argumente und Anregungen gelesen.

Vorab möchte ich schon kundtun, daß solche Beiträge nicht "im Sande verlaufen". Wir von KORG Deutschland registrieren Eure Anregungen und Vorschläge auf jeden Fall. Da wir auch im direkten Kontakt mit den Kollegen von KORG JAPAN stehen, leiten wir solche Kundenwünsche auch weiter Cool

In dem hier vorliegenden Falle ist natürlich klar, daß nicht zu erwarten ist, daß diese Wünsche in einem M3 oder OASYS realisiert werden können, da es die tiefe Struktur des Bedien- und Betriebssystems betrifft, die sicherlich durch ein Update nicht völlig neu gestaltet werden kann.

Ohne das Thema abzuschwächen möchte ich aber hier erwähnen, daß beim M3 im Sinne der anwenderfreundlichen Bedienungshilfe ein Software-Editor im Lieferumfang enthalten ist, mit dessen Hilfe sehr wohl zügig und zielorientiert die Programs- und Combinations bearbeitet, kopiert und hinzugefügt werden können, und vieles mehr. Natürlich setzt dies voraus, das der Anwender einen PC- oder MAC Rechner zur Verfügung hat.

Gruss

Alex
Re: Workstation-Architektur [Beitrag #19442 ist eine Antwort auf Beitrag #18209] Do, 03 Januar 2008 14:32 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Kurt Weigle ist gerade offline  Kurt Weigle
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Hi,

hatte vor dem Oasys einen Roland XV5080, bei dem konnte man im
Combi-Mode ( dort hieß es Performance) einfach die Tasten
Perf. und Program gleichzeitig drücken, und konnte schon das jew.angewählt Program editieren.
Wenn man jetzt mit einem ext. Sequencer das Teil ansteuerte, konnte man die Auswirkungen des Editierens genau beobachten (hören).
Beim versehentlichen Wechselns der Performance wurde man gewarnt, dass man die jew. Sounds geändert hat, und aufgefordert, diese woanders abzuspeichern. Und das wohlgemerkt bei allen 32 Timbres, die man theoretisch editieren konnte.
(und immer noch kann).
Wenn ich bei meinem O. eine Combi verändere,oder neu anlege, und versehentlich umschalte, ist ohne Vorwarnung alles weg.

Das wäre mal ein Vorschlag an KORG Japan, und ohne die Kollegen von ROLAND kopieren zu wollen, ein sinnvolles Feature.

Und da es ja ein Open Arch.Sysrem ist ,liegt es eher am Willen
als am Können.

Gruss Kurt
Re: Workstation-Architektur [Beitrag #20334 ist eine Antwort auf Beitrag #19442] Mi, 06 Februar 2008 11:46 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Ben Jamin ist gerade offline  Ben Jamin
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Ja so wars beim Kurzweil auch. Es ist sowieso ab und an so, dass ich features beim Triton vergeblich suche, die ich eigentlich als grundsätzlich und wichtig empfinde.

(mal das Thema wieder nach vorne bringen)


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Re: Workstation-Architektur [Beitrag #20344 ist eine Antwort auf Beitrag #20334] Mi, 06 Februar 2008 22:20 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
MB ist gerade offline  MB
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Ich hätte zum Thema "Workstation-Architektur" noch einen weiteren Gedanken. Und zwar betreffend des Abmischens von Sounds:

Im Multimode hat man ja 16 (bzw. 32) Parts abzumischen. Oft ist in einer Music Workstation außerdem (praktischerweise) ein mehrspuriger Harddisk-Recorder mit eingebaut. Die Möglichkeiten des Abmischens sind aber meist ziemlich rudimentär. Eigentlich sollte eine Music Workstation einen vollwertigen Digitalmixer integrieren, wo man jeden Part bzw. jede Spur mit vollparametrischen EQ's, Compressoren etc. bearbeiten, Subgruppen bilden kann usw. Ich weiß zwar nicht wie weit da die OASYS ist, ein vollwertiger Mixer wäre aber auch in der Mittelklasse sehr sinnvoll, denke ich.

[Aktualisiert am: Mo, 28 April 2008 20:31]

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Aw: Re: Workstation-Architektur [Beitrag #49890 ist eine Antwort auf Beitrag #18209] Fr, 07 September 2012 02:15 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
MB ist gerade offline  MB
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Alex@KORG schrieb am Fr, 26 Oktober 2007 04:20
Vorab möchte ich schon kundtun, daß solche Beiträge nicht "im Sande verlaufen". Wir von KORG Deutschland registrieren Eure Anregungen und Vorschläge auf jeden Fall. Da wir auch im direkten Kontakt mit den Kollegen von KORG JAPAN stehen, leiten wir solche Kundenwünsche auch weiter Cool

In dem hier vorliegenden Falle ist natürlich klar, daß nicht zu erwarten ist, daß diese Wünsche in einem M3 oder OASYS realisiert werden können, da es die tiefe Struktur des Bedien- und Betriebssystems betrifft, die sicherlich durch ein Update nicht völlig neu gestaltet werden kann.

Im KROME konnte das wahrscheinlich auch nicht realisiert werden?... Twisted Evil
Naja, egal, ich bin jetzt durch einen Zufall relativ günstig an einen YAMAHA MOX6 gekommen.
Das Display vom KROME sieht natürlich verführerisch aus. Insb. die Piano-Roll-Darstellung im Sequencer, womit der MOX6 leider nicht dienen kann. Wenn die Struktur aber die alte ist, dann hilft das alles nichts.

[Aktualisiert am: Fr, 07 September 2012 02:17]

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Aw: Workstation-Architektur [Beitrag #52754 ist eine Antwort auf Beitrag #17469] Sa, 18 Mai 2013 18:19 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Akapesse ist gerade offline  Akapesse
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Registriert: Mai 2013
Newbie-Member
index.php?t=getfile&id=1469&private=0Hallo,

ich besitze auch eine Korg Kronos X Workstation und mnöchte mal eines loswerden:

Nachdem ich drei Online Testberichte über dieses Gerät gelesen habe, in dem kein Wort darüber verloren wurde, daß sich im Korg Kronos eigentlich überhaupt kein Sequenzer befindet, den man im Jahr 2013 annehmen sollte, bestellte ich mir dieses Gerät.

Da ich vorher mit einer Roland Groovebox MC-909 gearbeitet habe, kann ich mit diesem Gerät absolut nichts anfangen, denn ich benötige für mich eine klitzekleine aber sehr notwendige Sache:

index.php?t=getfile&id=1469&private=0

...eine Piano Roll Funktion, KORG. Ist das so schwer zu begreifen, was Leute von Hardware Sequencern im 21. Jahrhundert verlangen, wenn sie nur mit Hardware produzieren wollen? Die Verwickl... Entwickler von Korg sollte man mal nach Stockholm fliegen und eine Besichtigung im Haus Teenage Engineering aufbrummen.

Ich bin wirklich stinksauer, wie etliche Oasys Besitzer, die mit aller größter Wahrscheinlichkeit auch niemals so ein kleines, vom Aufand her lächerliches Tool bekommen werden.

Für mich ist der Korg Kronos somit keine Worktation und auch das letzte Instrument von Korg. Wenn mehrere wie ich so reagieren, merken es vielleicht auch mal die Aktionäre, die von Korg wohl wichtiger genommmen werden, als die Kunden.



Aw: Workstation-Architektur [Beitrag #52771 ist eine Antwort auf Beitrag #52754] Mi, 22 Mai 2013 20:39 Zum vorherigen Beitrag gehen
Saxifraga ist gerade offline  Saxifraga
Beiträge: 13
Registriert: September 2012
Ort: Berlin
Newbie-Member
@Akapesse

Es "freut" mich das ich nicht der einzige bin der so wie Du reagiert. Nachdem ich eine M3 ausprobiert hatte war ich eigentlich ganz zufrieden mit der Software weil ich a) noch nicht so tief drin war und b) es besser als alles war das ich von Yamaha und Roland kannte.

Als dann mein Kronos ankam war ich von zwei Dingen entsetzt. a) die Tastatur spielte sich längst nicht so gut wie die von Vorführmodellen b) Alle neueren Features des M3 Updates 2.04 fehlten WTF!

Was braucht eine Workstationarchitektur heutzutage?
Mir fallen ein paar Dinge ein die ich auch schon danatkorg im Korgforum geschrieben habe:

- iOS ähnliches UI (Drag and Drop, Akustische/Optische Rückmeldungen, Wichtige Befehle nicht im Kontextmenü verstecken!)
- Task/Job driven architecture nicht data driven architecture (Es ist 2013 nicht 1995)
- Soundverwaltung auf Grundlage von Schlagwörtern (frei editierbar) und recherchierbarer Eigenschaften [dank z.B. SQLight kein Problem mehr] (welche Synthese, Poly/Mono/Unisono, Fläche/Bläser/Piano... Hinweise auf Veränderung von Multis wenn man ein Prog ändert, Simulation von Soundbänken nur für GEM Kompatibilität)
- Pfadlängen die dem OS entsprechen (Kronos=Linux)
- Ein Intel Motherboard aus dem Laptop Bereich sollte auch mit einem Akku geliefert werden der verhindert das man erneut booten muß (zumindest 1h NIMH)!
- WLAN des eingebauten Motherboards nutzen!
- Onlineshop für sounds und Updates im Gerät (s.a. PSP/PS3/Ninendo Wii+DS/ Apple Appstore etc.)!
- externer Monitorausgang
- keine Triton Emulation mehr
- große Tasten wie bei der M3 oder bei Roland.
- 64 bit Editor/Plugin der nicht einfach 1:1 die pages des Geräts nachkocht.
- Erweiterungen von außen zugänglich wie bei M3 (wg. 1GB RAM das Gerät einschicken!? Ich glaub es hackt!)
- Als Modul zur Verwendung mit dem viel beworbenen "Component System". Wäre ja schön gewesen den Kronos neben der M3 mit derselben Tastatur zu betreiben.
- Tastaturen bauen die das tolle 8 Layer Piano bei velocity curve 9 auch ansprechen können. (leise<=4, laut>=5, dynamisch aber ohne sehr laut und sehr leise =9 !? Was soll das?)
- etc pp. Für den Anfang sollte das reichen.
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